Freitag, 13. Januar 2017

Friday-Flowers 01/17




Sagt mal, was ist das denn eigentlich für ein usseliges Wetter da draußen???? Uhhhh, keine sieben Pferde bringen mich da raus. Es stürmt ohne Ende, schneit jetzt auch noch und kalt isses obendrein. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, weil der Wind so unters Dach gepfiffen hat und heute morgen mussten wir dann feststellen, dass das Trampolin nun auch weg ist. Mittlerweile hab ichs gefunden, zwei Häuser weiter beim Nachbarn im Garten bzw. irgendwo in dessen Hecke, natürlich kopfüber. Hoffentlich hält sich der Schaden in Grenzen, aber bei sowas muss man eigentlich sowie froh sein, wenn nicht mehr ist.




Tja und so sitze ich jetzt hier, schau aus dem Fenster und bin froh, dass ich im Warmen sein kann und darf. Heute ist Freitag, da hab ich ja bekanntermaßen frei und ausnahmsweise, vor allem auch absolut zum Glück, mal nix vor. D.h. heute hält mich nix davon ab, seit Ewigkeiten mal wieder bei den Friday-Flowers mitzumachen. Ich musste gerade nachschauen, wann das denn das letzte Mal der Fall war. Kaum zu glauben, aber das ist wirklich schon ein Viertel Jahr her. Aber nicht weil ich nicht wollte, sondern weil ich schlicht und ergreifend keine Zeit hatte. Das erschreckt mich ein bisschen, weil ich weiß, dass der mir eigentlich so heilige Freitag Morgen, überhaupt nicht heilig und schon gar nicht zelebriert begangen wurde, wie ich das normalerweise mag. Es war in letzter Zeit eher ein Gehetze, Gerenne, viele Termine und den Kopf voll mit Dingen, die irgendwie erledigt werden mussten. Klar, man hat sich auch mal mit ner Freundin zum Frühstücken verabredet, aber sonst war alles mehr Pflicht als Kür. Umso mehr genieße ich es, dass es heute mal wieder anders ist. Auch wenn ich nachher ein bisschen den Putzlappen schwingen muss, weil ich morgen keine Zeit habe. Da gehts nämlich ab in die Landeshauptstadt zur ein- bis zweimal im Jahr stattfindenden Shoppingtour mit zwei Freundinnen von mir. Das machen wir jetzt bestimmt schon seit über 10 Jahren und das ist soooo schön. Ich hoffe nur, das Gestürme und der Schnee machen uns keinen Strich durch die Rechnung, denn wenn es so bleibt, wie es gerade ist, könnte es durchaus ein eher unangenehmes Vergnügen werden.


Auf jeden Fall gibt es bei mir heute -allem Wetter zum Trotze- Tulpen. Natürlich in meiner Lieblingstulpenfarbe. Wenn die Bude entweihnachtet ist (hab ich allerdings schon letzte Woche gemacht), dann brauch ich unbedingt was Frisches. Dann will ich mich freuen, auf den Frühling, der irgendwann kommt und den Winter ganz schnell hinter mir lassen. Auch wenn wir erst Januar haben. So sehr ich ihn zwar mag, so sehr kann ich ihn dann irgendwann auch nicht mehr sehen und kann es kaum erwarten, wenn es irgendwann wieder wärmer wird und alles zu grünen und blühen beginnt. Dauert noch, ich weiß, aber ein bisschen freuen und schonml einen kleinen Vorboten ins Haus holen, darf man ja. Allerdings sind es nicht unbedingt die schönsten Blümchen.... eher so die Kategorie: ich stehe in der Supermarktschlange, habe mal wieder die langsamste Reihe erwischte und triele so vor mich hin. Während mein Blick so durch die Gegend schweift, sehe ich dann den noch zuletzt verbliebenen Bund Tulpen, der sein trauriges Dasein in seinem Eimerchen  vor sich hinfristet, bekomme Mitleid und leg ihn aufs Band.
 
 


Und die bunte Stoffflicken, die ihr drum herum seht? Ok. man erkennt sie zwar nicht, aber macht ja nix, sie sollen ja eh nur das Bild ein bisschen bunter machen bzw. liegen hier gerade überall rum. Ich habe nämlich endlich mal angefangen, mit dem Flicken schneiden für mein Faschenachtskostüm.... ehe ich mit nähen anfangen kann, benötige ich davon ja 2.000 - 3.000 Stück. Ich rechne mal laut vor: wenn ich jeden Tag 100 schneide, kann ich in 4 Wochen mit nähen anfangen. Könnte eng werden, ich hoffe, ich schaffe es dennoch. Irgendwie.

So schicke ich Euch schneesturmfreie freitagsblumige Wochenendegrüße



***
Pamy




Donnerstag, 5. Januar 2017

Wie das Bloggen mein Leben verändert hat



Mittlerweile blogge ich nun im 5. Jahr. Ne ganz schön lange Zeit, immerhin ist das ein halbes Jahrzehnt. Und da kann ich schon von mir behaupten, dass es auch -ein stückweit zumindest- mein Leben verändert hat. Als ich damals - im Jahr 2012 - damit angefangen habe, wusste ich natürlich überhaupt nicht, was da auf mich zukommt, was Bloggen eigentlich genau bedeutet und wie lange ich das Ganze überhaupt mache. Durch das Suchen nach DIY-Anleitungen bin ich überhaupt erst selbst mit Blogs in Berührung gekommen, habe gesehen, dass da manch Einer ganz tolle Sachen macht, ich wurde neugierig, habe angefangen bei Einigen regelmäßiger zu lesen (in jedem Menschen steckt schließlich ein Stück Voyeur) und habe mir irgendwann ein eigenes Konto angelegt um Neues bei anderen besser verfolgen zu können. Der treue Leser kennt die Story. Und so kam, was irgendwann kommen musste: ich verspürte selbst immer mehr den Drang, das selbst auszuprobieren. Denn ich rede nicht nur gerne im wahren Leben viel, nein, auch meine Texte sind meist die reinste Prosaform (seid froh, wenn Ihr keine Mails von mir bekommt), d.h. ich schreibe eigentlich auch ganz gerne. Nur wer soll sich schon für mich interessieren? Es gibt da soooo viele tolle und große Blogs, also hat die Welt dann unbedingt noch mich gebraucht? Sind meine Themen überhaupt so, dass das irgendwen interessiert? Und was ist eigentlich mit den Leuten, die mich kennen? Also die aus dem Leben 1.0? Lachen die mich vielleicht sogar eher aus und finden es lächerlich, was ich da mache bzw, über was ich da so alles schreibe?

Ich hatte keine Ahnung und deshalb hab ich das Projekt "Pamylotta" still und heimlich nur für mich ganz alleine gestartet. Erzählt hab ich davon keiner Menschenseele. Wollte es einfach mal testen, mit der Option, es jederzeit wieder seinlassen zu können. Völlig aufgeregt hab ich dann im Juni 2012 meinen ersten Post verfasst. Über die ersten 20 Klicks meiner Seite damals hab ich mich gefreut wie Bolle, weil ich dachte "hey, man nimmt mich ja wahr". Irgendwann kam der erste Kommentar und das war echt toll. 

Damals habe ich gerade erst mit dem Nähen angefangen, konnte weder stricken noch häkeln. Das kam erst mit der Zeit, so immer nach und nach. Ich war komplett inspiriert und motiviert von alledem, was da um mich rum und auf anderen Blogs passierte. Die ersten Kontakte zu anderen Bloggern kamen zu Stande, man nahm (zumindest virtuell) an deren Leben teil und hat sich irgendwann eine eigene kleine Welt erschaffen. Das fühlte sich wirklich gut an und ich fing an, meinen Platz zu finden. Nur eines habe ich immer noch nicht gemacht, ich habs immer noch Keinem erzählt. Und das obwohl ich mich sogar schon mit anderen Bloggern ganz real getroffen habe. Aber so in "echt" im Leben außerhalb des World Wide Web war es mir irgendwie immer noch peinlich oder gar unangenehm. Ich wohne hier schließlich in ner Kleinstadt mitten im "strukturschwachen und ländlichen Raum", wie es immer so schön heißt, oder wie es Astrid immer so schön als Badisch Sibirien bezeichnet. (Was wir Nordbadener eigentlich gar nicht so gerne hören, aber bei Astrid machen wir da doch glatt mal ne Ausnahme). Da kennt ja jeder jeden. Das könnt Ihr schließlich auch immer bei Friederike nachlesen. Genau daher (die beiden berichten ja vielmehr über diese Gegend als ich selbst) komm ich nämlich auch. Da kannste nicht einfach so mir nix Dir nix zur Bloggerin werden.

Und so hab ichs damals, eben im Jahr 2012, nichtmal meinem Mann erzählt, der hat es eher zufällig irgendwann mitbekommen, nämlich als ich einmal einfach nur vergessen hatte, die Seite zu schließen. Dass er nicht gelacht hat, hat mich dann aber doch beruhigt, dennoch hab ichs auch weiter für mich behalten. Nur er hat es immer wieder mal Freunden erzählt, nicht ohne ein bisschen Stolz in der Stimme, mir war es aber auch weiter unangenehm. So haben es mit der Zeit einige aus meinem Umfeld dann doch mitbekommen, aber eigentlich nicht wirklich Viele und so war es dennoch ok für mich.

So kurz vor Weihnachten jetzt hat dann aber plötzlich die Zeitung bei mir angefragt, sie wollen einen Beitrag über regionale Blogger bringen und sie würden gerne auch über mich berichten. Ich fühlte mich unglaublich geehrt (so peinlich kanns ja dann gar nicht sein, wenn die sogar über mich schreiben wollen), aber eines war klar: wenn ich zustimme, weiß es wirklich jeder hier im Odenwald. D.h. ich habe erstmal ne Nacht Bedenkzeit gebraucht, mich aber dann doch dafür entschieden, denn der "Ich-fühl-mich-geehrt"-Faktor war einfach viel zu groß.

Tja und gestern isser nun erschienen, der Artikel übers Bloggen im Odenwald und dabei eben auch über meine Wenigkeit *click*. Und nach allen Bedenken bin ich mittlerweile einfach nur froh, mitgemacht zu haben, denn es fühlt sich dann doch schon ganz schön cool an. Vor allem auch die Resonanz ist der Hammer. Auf allen Kanälen werd ich angeschrieben und die Leute freuen sich mit mir, auch wenn sie alle überrascht sind.... wusste ja fast keiner was von. Dafür wissen es jetzt eben alle und ich kann endlich diese bescheuerte Scham ablegen.... manchmal steht man sich einfach nur selbst doof im Wege.



Aber natürlich hat der Blog nicht nur bzw. eigentlich gar nicht mein Leben verändert, nur weil das Umfeld nun weiß, was ich sonst so tue bzw. was ich da als Hobby hab. Das wissen sie von meinen anderen Hobbies ja auch. Vielmehr passiert durch den Blog als Solches einfach ganz schön viel in meinem Leben. Zum einen haben sich Interessen von mir verändert oder wurden schlicht und ergreifend einfach komplett neu geweckt.

So war das Fotografieren früher beispielsweise überhaupt kein Thema für mich. Ich hatte ne einfache Digitalkamera und hab halt dann und wann ein paar Bilder gemacht. Fürs Familienalbum eben. Oder das Baby, wenn es das erste Mal sein Breichen bekommt. Sowas halt. Aber durch das Bloggen wurde mir eines ganz schnell klar: ein guter Blog braucht gute Fotos, zumindest war mir das wichtig und eines wurde relativ schnell noch viel viel klarer: meine Möglichkeiten waren hier sehr begrenzt.

Technisch, aber noch viel entscheidender: ich hatte schlicht und ergreifend keine Ahnung wie man gute Fotos macht. So hab einfach mal drauflosgeknipst, ausprobiert und experimentiert. Dass mir das irgendwann Spaß machen könnte, hätte ich Anfangs nicht wirklich gedacht. Aber ich habe mich entwickelt, meine Bilder wurden mit der Zeit besser, die Technik auch und mein Blick wurde geschärft. Ich habe irgendwann meinen ganz eigenen Blick fürs Fotografieren bekommen und das bereitet mir mittlerweile soviel Freude, dass ich den ganzen Tag Bilder -zum Leidwesen meiner family- machen könnte. Selbst ausm fahrenden Auto raus (als Beifahrer natürlich, nicht dass die örtliche Bußgeldstelle das hier liest. Man weiß das ab jetzt ja nicht mehr *grins*). Ich liebe es, schöne Motive und Landschaften aus der Fotoperspektive zu betrachten und einzufangen. So entstand auch mein Instagram-Account, den ich eigentlich ausschließlich dazu nutze, meine Bilder zu teilen und mich im Bereich der Fotografie mit anderen auszutauschen. Dass ich da mittlerweile über 850 Follower habe, hätte ich anfangs wohl auch nicht gedacht. Also auf jeden Fall ein Feld, dass ich ohne Blog sicher nicht erreicht hätte.

Kreativ betätigt hab ich mich zwar schon immer. Aber mal ein eigenes Gewerbe betreiben und die Sachen verkaufen? Das wäre ohne meinen Blog sicher auch niemals nie passiert. Klar, ich wollte das schon irgendwie als Kind, wenn ich meine Bastelsachen für 10 Pfennig an meine Eltern oder Verwandte verkauft habe. Da hab ich mir schon mal vorgestellt, wie das wohl so wäre, wenn man erstmal groß ist. Lange wollte ich auch Goldschmiedin werden oder beim Berufsfindungstest in der Schule kam Modistin (also Hutmacherin) bei mir heraus. D.h. irgendwas in diese Richtung war wohl schon immer da, auch wenn mein eigentlicher Beruf mit dieser Richtung Null Komma Null gemein hat. Verwaltungsfachwirtin passt da vermutlich so gar nicht rein. Aber durchs Bloggen war ich eben ambitioniert und inspiriert und hab auch Vieles gemacht. Irgendwann wird man dann natürlich auch von Außen gefragt, ob man was für sie machen kann, aber das darf man ohne Gewerbeschein natürlich nicht. Dennoch gefiel mir der Gedanke, dass andere Menschen Dinge, die ich selbst mit meinen eigenen Händen erschaffe, tragen und gerne haben. Nach ganz langer Zeit der Überlegung, hab ich mich dann irgendwann dazu durchgerungen, diesen Schritt zu gehen. Nun nehme ich an Märkten teil und betreibe einen DawandaShop. Aber eben wieder mit der Einstellung "Wenns nix wird, lass ichs eben wieder" und heute bin ich froh, dass ich auch das gemacht habe. Aber ohne den Blog??? Niemals.

Und so sieht es aus, das Resümee nach einem knappen halben Jahrzehnt. Ob ich die 10 Jahre voll bekomme? Keine Ahnung, denn mit Bedauern muss ich leider feststellen, dass sich das Bloggen in den letzten 1-2 Jahren sehr verändert hat. Viele haben aufgehört, Neue kommen kaum noch dazu. Seit Google Blogspot nicht mehr unterstützt, kommen nur noch kaum, oder eigentlich gar keine Follower mehr hinzu. Bzw. Einige werden sogar gelöscht. Auch wenn sich meine Staistik mittlerweile auf etwas über 1.000 Klicks am Tag eingependelt hat, merke ich dennoch, dass es anders geworden ist. Viele sind einfach komplett zu Instagram übergewandert. Dort geht alles schneller und einfacher - vielleicht einfach ein Ausläufer unserer schnelllebigen Gesellschaft. Ich selbst mag das aber gar nicht so gerne. So einen megalangen Text (ich danke allen, die überhaupt noch bis hierhin gelesen haben *lach*), wie diesen hier, könnte man da definitiv nicht schreiben und entsprechend oberflächlich geht es dort auch zu. Dennoch geht der Trend immer mehr dort hin und ich befürchte allmählich immer mehr, dass die Bloggerei irgendwann auslaufen wird. Aber ich halte durch, denn ich machs unglaublich gerne. auch wenn es in Zeiten wo es ein bisschen stressiger bei mir zugeht, vielleicht auch mal weniger von mir zu lesen gibt. Aber neben dem Leben 2.0 gibts eben auch das Leben 1.0 und das sollte (und tut es auch) immer vorgehen.

So, aber jetzt genug geschrieben. Schluss. Aus. Ende.

Liebe Grüße

***
Pamy



Dienstag, 3. Januar 2017

{Creadienstag} Ein bisschen genäht hab ich dann doch




Beim"Cozy Sein" gibt es für mich nur ein Problem: mir wird relativ schnell, relativ langweilig. Nixtun ist einfach nicht so meins. So sehr ich mich gerne mal für ne ruhige Minute hinsetze, so sehr drängts mich dann auch relativ schnell wieder dazu, irgendwas zu tun. In dem Fall an die Nähmaschine. Und weil ichs so gerne mag und die Anfragen danach auch relativ groß sind, hab ich einfach nen neuen Schwung Wickelschals genäht. Der mit altrosé ist sooo schön, am Liebsten hätt ich ihn selbst behalten. Bloß blöd, dass er so überhaupt nicht zu meiner Jacke passt. Ich glaub ich brauch ne Neue *grins*

Daher wandern jetzt erstmal alle in den Shop *click* und wenn ich endlich einen passenden Stoff finde, gibts auch noch nen schönen für mich selbst.

Und morgen wird uns ganz sicher nicht langweilig - es soll ja die ganze Nacht schneien und wir haben uns schon jetzt mit Freunden verabredet, ne Runde auf den Schlitten zu drehen. Da freu ich mich - vor allen Dingen auf den Kakao danach. Oder gar nen Glühwein? Keine Ahnung - mal sehen. Ihr wisst ja, es ist die Zeit wo alles kann und nix muss - zumindest noch 5 Tage lang. Das Leben kann ECHT schön sein. Sag ich zumindest jetzt noch, ab nächste Woche kommt dann vermutlich auch wieder die schlechte Laune zurück - keine Sorge :)












Montag, 2. Januar 2017

Cozy Days


Tage wie ich sie liebe....... 

genau SO habe ich sie mir nämlich vorgestellt. Diese #Weihnachtsurlaubsnixtunwennmannichtwirklichwill -Tage. Seit ein paar Tagen ist hier alles raureif-weiß, weils schweinekalt da draußen ist, die Luftfeuchtigkeit sein Übriges tut und so die Landschaft in ein herrliches Winterwonderland verwandelt. 

Nun hat es heute morgen sogar noch angefangen zu schneien. Es reicht zwar noch bei Weitem nicht zum Schlittenfahren, aber vielleicht wird das ja noch. Die Wettervorhersage kündigt immerhin noch ein bisschen mehr Schnee an. Und wenn ich schon nicht Schlittenfahren kann, verbringe ich meine Zeit lieber drinnen und mache es mir dort gemütlich. Heute sind auch noch meine beiden Männer ausgeflogen und ich genieße diese herrliche Ruhe erst recht. Bei einer Tasse Tee, einem guten Hörbuch auf den Ohren und das Strickzeug in der Hand. Socken hab ich schließlich lange nicht gestrickt und derjenige, der sich diese wünscht, wartet eh schon viel zu lange darauf und irgendwann sollte der immerhin schon geschriebene Gutschein auch mal eingelöst werden. 

So denn...

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Pamy

Sonntag, 1. Januar 2017

HAPPY NEW YEAR


Ich wünsche Euch allen ein frohes, glückliches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr. Habt viel Spaß, tolle Begegnungen, viel Glück, seid zufrieden, genießt die schönen Seiten des Lebens und lasst alles, das Ihr gerne macht, nicht zu kurz kommen. 

Vorsätze gibt es bei mir wie in jedem Jahr keine - ich würde sie eh nicht halten, also erspar ich mir direkt den ganzen Frust damit. 

Und jetzt bin ich auch schon wieder weg - auf dem Sofa, denn am ersten Tag des neuen Jahres mag ich es nämlich immer etwas gemütlicher (vor allem dann wenn die Feier zuvor fast in die Morgenstunden anhielt)  Ich hoffe, Ihr habt das Jahr gut angefangen, wir hatten eine tolle kleine Silvesterparty mit Freunden und nun freu ich mich auf all das, was 2017 so mit sich bringt. Und ich freu mich auf Euch und auf ein weiteres schönes Bloggerjahr. 

Macht es Euch ebenso gemütlich

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Pamy  



Samstag, 31. Dezember 2016

Mein Best of DIY 2016


So, nach meinem "normalen" Rückblick, folgt nun auch noch meine DIY-Rückschau. Dieses Jahr habe ich besonders viel genäht, aber irgendwie am allerwenigsten für mich selbst. Das sollte ich für 2017 unbedingt ändern. Außerdem möchte ich mir (ok, will ich bestimmt schon 5 Jahre) endlich meinen eigenen  selbstgenähten Huddelbätz machen. Für meinen Sohn habe ich schon zwei genäht, für mich selbst allerdings noch keinen (sondern ihn mir diesen vor ca. 15 Jahren nähen lassen, d.h. es wäre unbedingt Zeit für einen Neuen). Dass ich das bisher noch nicht gemacht habe, liegt vielleicht auch einfach nur daran, dass man ca. 2.000 - 3.000 Fleckle  dafür braucht und diese allesamt zuvor mit der Zick-Zack-Schere schneiden muss. Bei den im letzten Jahr für meinen Sohn hatte ich danach erstmal blutige Finger vom Schneiden (und das hat ewig gedauert, bis es wieder geheilt war)

Meine Wickelschals waren in diesem Jahr übrigens besonders beliebt. Nachdem ich mir zunächst einfach nur einen für mich selbst genäht habe, ihn diesen hier gezeigt habe und ich eine unglaublich hohe Resonanz darauf bekommen habe, dachte ich mir, ich könne diese auch verkaufen. Auf dem Weihnachtsmarkt waren sie direkt ausverkauft, dass ich nachts sogar extra  nochmal ne Nähnachtschicht eingelegt habe. Auch in meinem Dawanda-Shop waren sie ganz schnell vergriffen, so dass nur noch ein paar vereinzelte übrig sind. Sobald ich dazu komme, werde ich wohl nochmal welche machen müssen. Aber kein Wunder, sie sind auch wirklich toll und vor allem so schön warm und kuschelig. 

So, jetzt verabschiede ich mich aber wirklich in die Silvester-Sause, 

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Pamy

Das war mein 2016....


Zwischen den Jahren - Rückschau halten, so machen das ja ganz Viele und ich wie immer auch. Wie war das Jahr - was hat es gebracht? Ganz generell wars ja nicht so dolle, man spricht sogar von einem echten Krisenjahr. Da hatte es das Jahr aber auch wirklich nicht so leicht. Angefangen hat es schon direkt mit den Horrorszenarien aus der Silvesternacht in Köln. Hinzu kamen Themen wie die Flüchtlingskrise, das Unwetter Ende Mai/Anfang Juni im Süden der BRD, Terroranschläge in Istanbul, Nizza, Brüssel, vielen weiteren Plätzen dieser Welt und mittlerweile eben auch hier bei uns in Deutschland.

David Bowie, Hans-Dietrich Genscher, Götz George und jetzt auch noch George Michael.... das sind nur vier der großen Persönlichkeiten, die 2016 gestorben sind. Es war kaum zu glauben wie viele Berühmtheiten in diesem Jahr ihr Leben lassen mussten. Als dann noch Roger Cicero gestorben ist, hab ich die Welt gar nicht mehr verstanden. 

Politisch gesehen wars wohl auch nicht so der Brüller. Vorrücken der AfD, Rechtspopulisms, Brexit, Trump wird neuer US-Präsident, Erdogan nutzt den Putschversuch für seine Zwecke und entlässt Richter, Staatsanwälte und Bürgermeister, Tausende wurden auch verhaftet. Ruhige Zeiten sehen dann doch anders aus.

Dennoch war es auch ein gutes Jahr. So war die Arbeitslosenquote niedrig wie lange nicht mehr und auch die Löhne sind gestiegen. Immerhin.

Aber es ist ja nicht nur das Jahr der anderen, das Jahr der Welt, der Politik und der Gesellschaft., sondern auch mein ganz persönliches. Was war bei mir gut? Was vielleicht weniger? Was wird das nächste Jahr wohl für meine Familie und mich bringen? 

Auf jeden Fall war es wieder ein sehr ereignisreiches Jahr. Ich habe viel erlebt, Vieles war aber auch oft sehr stressig. Zu stressig. Gerade in der zweiten Jahreshälfte lief Einiges gerade so durch und ich hätte mir manchmal gewünscht, einfach mehr Zeit nur für mich und die Dinge, die ich gerne mache, zu haben. Wobei mir dann sicher auch was gefehlt hätte und mir irgendwann langweilig geworden wäre. Von demher ist auch  alles gut so, wie es ist.

Gleich Anfang Februar haben wir in diesem Jahr schon die Faschenacht gefeiert, zudem noch den 7. Geburtstag meines Sohnes und Anfang Mai waren wir dann in der Türkei in Urlaub. Ich mag das Land sehr, aber dennoch haben wir beschlossen, dass es vorerst der letzte Urlaub dorthin gewesen ist. Es ist nichtmal die Angst vor einem Anschlag, aber moralisch gesehen, möchten wir dieses Land einfach nicht mehr unterstützen, auch wenn man damit vielleicht die Falschen trifft. Dennoch kann ich in keinem Land Urlaub machen, in dem das Demokratieverständnis immer weiter den Bach hinuntergeht. Das Urlaubsziel für 2017 ist allerdings noch offen, aber auf jeden Fall wollen wir ins Warme. Italien, Spanien oder Frankreich sind ja auch ganz gute Optionen.... mal sehen :)

Ende Mai dann das Unwetter, von dem auch mein Heimatdorf ganz stark betroffen war. Das Haus meiner Schwester, meiner Tante und meines Onkels, aber auch mein ehemaliges Elternhaus hat es böse erwischt. Auch wenn meine Eltern selbst dort nicht mehr wohnen, ist es schon ein komisches Gefühl, diese Trümmer zu sehen, immerhin habe ich dort die ersten 21 Jahre meines Lebens verbracht. Gerade diese Woche habe ich in der Zeitung einen Bericht über genau jenes Haus gelesen, welches noch mit den 60.000€ Schaden zu kämpfen hat und nun auch noch einen Teil der Sanierung der Straße zahlen soll.

Im Juni haben wir mal wieder einen Abstecher in meine Lieblingsstadt nach München gemacht (einmal im Jahr ist das nämlich Pficht für mich) - ich hab mich mit "der lieben" Karin dort getroffen und wir haben es uns dort 3 Tage lang gut gehen lassen. Anfang Juli waren wir dann auch im Schwarzwald im sogenannten "Feuerwehrhotel". Mein Mann hatte dort ein Seminar, aber auch Geburtstag und da haben Herr Sohnemann und ich ihn ihn einfach begleitet. Gute Entscheidung wie sich herausgestellt hat, denn ich liebe dieses Hotel und die Gegend sowieso. Am Monatsende war dann unser Zeltlager. Auch nach 17 Jahren fahr ich noch immer auf den Platz, bin aufgeregt wie beim ersten Mal Zelten und freu mich wie Bolle auf 3 Tage Lagerfeeling mit 350 Leuten, Lagerfeuer & Co. Vielleicht war ich aber in diesem Jahr auch besonders aufgeregt, denn es hieß zum ersten Mal für mich, Gesamtverantwortung für diese Veranstaltung zu übernehmen. Was diese heißt, wird einem aber erst dann wirklich bewusst, wenn sämtliche Kinder im Wald zur Nachtwanderung unterwegs sind und ein Gewitter aufzieht. Was machen? Hoffen, dass es nun doch vorüberzieht oder Abbrechen und Kinder einsammeln? War schon cool, wie schnell sich der "Einsammeltrupp" formiert hat und mit sämtlichen Feuerwehrautos alle eingelesen wurden. Nix passiert - alles gut gegangen, aber Sicherheit geht immer vor!

Und weil ich von genau jenem Lagerfeeling anscheinend nicht genug bekommen kann, ging es genau eine Woche später schon wieder weiter ins nächste Sommerferienlager. Da allerdings nicht zum Zelten, sondern in ein großes Haus mit Selbstversorgung. 80 Leute waren es dieses Mal und mein Mann und ich stellten mit zwei weiteren Mädels das Küchenteam. Leider war das Wetter nicht so der Bringer und Vieles musste dann im Haus stattfinden, was draußen schon entspannter gewesen wäre. Dafür waren wir in Österreich in Saalbach/Hinterglemm und alleine die Gegend war schon Mega. Der Dauerregen war das zwar wie gesagt nicht, aber man ist ja Improvisationskünstler. Und für einmal Freibad und einmal rauf auf den Berg zur Bergtour hats zumindest mal gereicht. Immerhin. Zudem ist nach dem Sommerlager vor dem Sommerlager und nächstes Jahr wirds sicher wieder besser werden. Entscheidung schon gefällt: wir kommen wieder mit.

Nachdem wir wieder zu Hause waren, wurde dann auch zum Glück das Wetter gut. Endlich war der Sommer angekommen und die Freibadsaison somit eröffnet. Immerhin waren ja (zumindest für den Sohnemann) noch 4 Wochen Sommerferien. Eine Zeit, die wir sehr genießen. Mittlerweile sind wir eine richtig schöne Clique, irgendwer ist immer da und man hat immer die richtige Unterhaltung. Egal ob als Kind oder Erwachsener. Bis in den September war es herrlich warm und wir waren fast täglich baden. Tja und dann waren wir gleich nochmals zelten. Diesmal aber nicht aus ehrenamtlicher Verpflichtung heraus, sondern ganz privat und mit Freunden an einer ganz urigen Jagdhütte.So gingen die Männer tagsüber zum Angeln und abends gab es dann selbstgefangene Forellen vom Grill. Und das leckerste Reh ever. Das haben sie aber nicht erlegt, sondern einer der Herren ist Jäger und hat es bereits schon vorher irgendwann mal geschossen. Sehr fein und auch so sehr toll. Waren wir im letzten Jahr noch drei Familien und nur eine Nacht dort, so waren wir es in diesem Jahr schon vier Familien mit gleich zwei Übernachtungen. Zwei weitere Familien haben sich bereits fürs nächste Jahr angemeldet und jetzt im Januar haben wir ne Hütte angemietet, in der wir wieder übernachten wollen, weil das im Sommer sooo schön war. Für die Kinder ist das natürlich auch der absolute Hit.

Im November ging es dann wieder an die Nordsee. Ich verstehe ja gar nicht, warum um diese Jahreszeit so wenig da oben los ist und warum das nicht jeder macht, weil das so extrem entschleunigend und schön ist. aber würde es jeder machen, wäre es ja auch wieder anstrengend. Dann wärs ganz schnell auch wieder vorbei mit der herrlichen Ruhe. Wenn man tagsüber den ganzen Tag draußen ist, am Meer spaziert, auf dem Spielplatz ist (das Watt lassen wir mal weg, da gehen meine zwei Männer nämlich nicht rein), die Gegend erkundet und kommt dann zurück und macht sich den Kaminofen an, kann ne Runde stricken, genießt ein Glas Wein..... Ein Traum sag ich Euch. Nur leider ist so ne Woche schon gleich wieder vorbei. Und danach wars auch ganz schnell wieder vorbei mit der Ruhe.

Denn die Teilnahme an zwei Weihnachtsmärkten stand an und ich musste noch ganz schön viel machen. Da rattert die Nähmaschine gefühlt rund um die Uhr. Naja, würde sie. Ab und zu muss man ja auch mal noch zur Arbeit oder sonstige Verpflichtungen erfüllen. Das war am Schluss dann echt grenzwertig. Dafür wurde ich auf den Märkten entschädigt, das war echt grandios und hat mega Spaß gemacht. Ich hatte aber auch ganz liebe Menschen, die mir geholfen und mich in meinem Hüttchen unterstützt haben ♥

Danach hieß es wieder alles verräumen, selbst Weihnachtsgeschenke besorgen, Plätzchen backen. Besinnlichkeit auf Knopfdruck. Ist mir leider nicht gelungen, aber auch nicht schlimm, denn ich habe jetzt 2 Wochen Urlaub und die Ruhe und Besinnlichkeit wird eben genau jetzt nachgeholt. Wie man sieht ja auch, in dem ich mir Gedanken rund um Vergangenes und Zukünftiges mache.

So wünsche ich Euch allen einen ultimativen Rutsch und ein glückliches weltbestes neues Jahr. Wir selbst werden bei Freunden feiern. Ganz klassisch mit Raclette, so wie ich es liebe.

Kommt gut rein - und fangt's gut an

***
Pamy



Dienstag, 27. Dezember 2016

Meine Dezember-Reste


Der Monat neigt sich schon wieder dem Ende zu und es wird somit Zeit für meine Dezember-Reste. Wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. 

Dass ich Nebel-Fotos liebe, wisst Ihr ja mittlerweile. Landschaften eh auch. Und der Dezember in diesem Jahr ist ja quasi die lebende Nebelschwade schlechthin. Ich könnte jedes Mal vor Freude ausflippen, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und diese nebelverhangenen Traumlandschaften sehe. 

Nur hab ich entweder meistens keine Zeit, um kurz für ein Foto anzuhalten, oder es geht halt nicht so mitten auf der Bundesstraße oder mein zumeist bei mir mitfahrendes Familienmitglied protestiert bereits lautstark von hinten, wenn ich nur annähernd im Begriff bin, den Blinker zu setzen "Nein Mami, wir machen jetzt KEINE Bilder".... Hm :(

Ein paar Fotos hab ich dennoch gemacht (auch wenn es noch 100.000 mehr sein könnten) und diese finden sich natürlich auch in meiner Collage wieder. Und natürlich die Weihnachtsbeleuchtung - von überall - hier und da. 

Zudem zeig ich Euch noch meine komplette Reste-Collagen aus 2016. Leider nicht ganz vollständig, da ich mit dieser Aktion ja erst im Juni begonnen habe. Dennoch find ichs schön, so rückwärts betrachtet, den Jahreszeitenverlauf sehen zu können.





















Und während ich diese Collagen wieder so hervorkrame, freue ich mich -trotz aller Nebelliebe- schon wieder auf die wärmeren Zeiten. Denn gerade das Juni-Bild sieht schon irgendwie ganz verlockend aus, wenn es überall wieder grünt und blüht ♥

Meine eigentlichen Jahresrückblicke "Mein 2016" und "Mein DIY-2016" kommen in den nächsten Tagen dann sicher auch noch. Ich hab ja jetzt noch knapp zwei Wochen Urlaub und somit gaaaaanz viel Zeit, meinen alten Bilder zu sichten und mir dabei zu überlegen, was das Jahr alles für mich gebracht hat.



Samstag, 24. Dezember 2016

★ Frohe Weihnachten ★


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes und bessinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Ein grandioses Fest mit ganz viel Lichterglanz, strahlenden Kinderaugen, tollem Essen, viel Familienzeit und guten Gesprächen. 

Fahrt runter, atmet durch, schaltet ab und schöpft neue Kraft für all die Aufgaben, die ein neues Jahr so mit sich bringt und die es zu bewerkstelligen gibt. 

Macht's Euch fein!
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Pamy




Freitag, 23. Dezember 2016

Auf den letzten Drücker: Bruchschokolade zum Selbermachen ♥

Zu meinen Minigeschenken, die ich jedes Jahr zu Weihnachten an meine Tanten, Nachbarn und Freunde verteile, gibt es zu den schon bereits gezeigten Weihnachtsanhängern auch noch ein bisschen was Süßes. Weil ich jetzt doch ganz gut im Zeitplan liege, mach ich das jetzt noch auf die Schnelle selbst. Und zwar Bruchschokolade. Geht furchtbar einfach, furchtbar schnell, ist furchtbar lecker und macht dabei auch noch ordentlich was her.

Einfach Vollmilchschokolade (nicht unbedingt die Günstigste) bei niedriger Temperatur im Wasserbad schmelzen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Auflaufform geben, nach Lust und Laune mit allem was das Herz begehrt belegen und dekorieren, trocknen lassen, Stücke abbrechen, hübsch verpacken..... fertig.

Irgendwo habe ich übrigens gelesen, dass eine ganz besonders leckere Variante sei, Kürbiskerne kurz in Sojasoße zu tauchen, abtropfen zu lassen und dann in karamellisiertem braunen Zucker kurz anzurösten. Ich kann Euch sagen: das ist nicht nur besonders lecker, sondern sogar verdammt lecker.


Essen, freuen, genießen ♥

Macht's Euch fein
***
Pamy