Samstag, 4. März 2017

Meine Februar-Reste


Mit ein bisschen Verspätung kommen sie erst heute daher, meine Februar-Reste. Aber aufgrund der gerade erst hinter uns liegenden Faschenachtskampagne wars vorher einfach nicht möglich. Nichtmal zu Astrids 15 Fakten zum Thema Karneval hab ichs geschafft *schäm* und das wo ich doch eigentlich unbedingt mitmachen wollte. Aber wenn man jeden Tag unterwegs ist, bei drei Umzügen mitläuft, entsprechend auch immer irgendein Kostüm oder sonstige Verkleidung braucht (inklusive der Familie natürlich), dann schrumpft das tägliche Zeitkontingent im Monat Februar um ein Erhebliches. Dafür hat es sich aber wirklich gelohnt, denn es war wirklich eine megatolle Kampagne mit ganz viel Spaß, Gefeiere und tollen Begegnungen. 

Und hier kommt auch schon meine allmonatige Fotorestebox, wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus höchstens vier Fotos. 

Im Februar müssen für mich natürlich Tulpen her, sobald die bei mir aufm Tisch stehen, weiß ich, der Frühling ist nimmer weit und deshalb auch unverzichtbar für mich. So wie die Wäscheleinen, die in der Stadt ein jedes Jahrs aufs Neue gespannt werden, so wie man es eigentlich typischerweise aus der alemannischen Fasenacht kennt, aber viele Elemente sind eben ähnlich hier bei uns in der badisch-fränkischen Faschenacht. (Hier gibts übrigens einen ganz netten Artikel dazu). Die hübsche Tür habe ich übrigens am Aufstellungsort des 3. Umzugs entdeckt - Ihr glaubt gar nicht wie miserabel das Wetter da war. Nass und kalt und ich nur mit Nylonstrumpfhose unterm Kostüm. Zum Glück konnten wir uns genau da unterstellen bis es los ging, sonst wären wir vermutlich schon vorm Umzug bis auf die Knochen nass geworden. Eine von uns hat dann doch noch ein paar durchsichtige Capes kurz zuvor hervorgezaubert und das konnte dann immerhin Schlimmeres verhindern. Dafür wurden wir die beiden Tage zuvor total verwöhnt. Was war das doch für ein traumhaftes Wetterchen. 

Tja und zu den Gleisen fällt mir irgendwie nur dieses Zitat hier ein (das mag ich nämlich total): 

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, 
sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur ♥
                                                                                     Jean Paul

In diesem Sinne auf einen tollen März. Es wird Frühling, ich habe vorhin endlich die ersten Krokusse entdeckt. Aber die zeig ich dann natürlich entsprechend in der nächsten Collage


Habt ein feines Wochenende!

***
Pamy





Donnerstag, 23. Februar 2017

{Faschenachtsliebe} Möge die Macht mit Euch sein




                                                               
 
 
 
.... oder so ähnlich.
  
Kostüm: selbst genäht nach eigenem Schnitt (von einem alten Bademantel abgenommen und überall um ca. 10 cm vergrößert)
Ohrmütze : Beanieschnittmuster ausm Netz,stark gekürzt und zwei Nummern kleiner als normal genäht Ohren aufgezeichnet, genäht und gewendet, mit Füllwatte gestärkt und anschließend alles rundherum abgenäht. Beim Mützennähen mit eingefasst.
 Dreispitzhände: Pi Mal Daumen aufgezeichnet und genäht. Ging zum Glück gut.
Lichtschwert: altes Papprohr, oben mit Pappe verrschlossen und grün bemalt. Den Griff hab ich mit schwarzem Faserband umwickelt
 
Ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen, oder was meint Ihr?
 
In diesem Sinne
 
Hinne Houch und feiert schön. Ich bin dann mal weg, aufspüren die Sith und bekämpfen ich muss :)

 

***
Pamy





Freitag, 17. Februar 2017

{Fotografie} Die Sache mit dem richtigen Licht


Wie Ihr seid gestern wisst, mache ich mir im Moment ja so ziemlich viele Gedanken zum Thema "welche Kamera soll ich mir kaufen" und ich danke Euch mega für die vielen (und dabei auch echt so ausführlichen) Kommentare. Hab mich total gefreut, wieviel Zeit Ihr Euch für mich genommen habt. Und es waren dabei echt auch tolle Gedankenanstöße für mich dabei. Dass das A und O ein gutes Objektiv ist, ist natürlich klar. Damit kann man auch selbst eine etwas schwächere Kamera aufwerten. Mach ich ja jetzt schon. Dennoch kommt ein Einsteigermodell irgendwann natürlich  an seine Grenzen und meine ist eben irgendwie mittlerweile erreicht. Zumindest für mich und meine Bedürfnisse. Meine ist mir zu wenig lichtstark, hat keine WLAN-Funktion, kein herausklappbares Display, zu wenige Megapixel und und und. Ein bisschen brauch ich noch für die Entscheidung, aber ich denke (naja hoffe doch vermutlich eher) nicht mehr allzu lange. 

Tja, aber nicht nur, dass ich mit meiner Kamera gerade nicht mehr so zufrieden bin. Auch das Thema Licht ist so ne Sache. Im Winter gescheite Fotos hinzubekommen, ist echt ne Katastrophe. Das Tageslicht taugt nix. Mit der Zimmerbeleuchtung wirds gelb. Mit dem Weißbildabgleich gehts zwar dann, aber ist irgendwie ja auch nicht das Wahre..... deshalb hab ich mir nun ne Softbox "gegönnt". Gönnen ist jetzt vielleicht auch zuviel gesagt, war ja nicht wirklich ne Megainvestition. Dennoch brint es doch echt was. Ich hab da heute einfach mal aufs Blaue drei Probebilder (die Schachfigur stand einfach mal hier so rum, weil der Sohnemann durch seine SchachAG gerade völlig motiviert ist. Jetzt gewinne ich ja noch gegen ihn. Aber ich befürchte nimmer lange :) )gemacht. Gleiches Motiv, gleicher Hintergrund, gleiche Einstellung. Nur das Licht ist ein anderes. 

1. Tageslicht
2. Zimmerbeleuchtung
3. Beleuchtung mit der Softbox

Der Unterschied kann sich -wie ich finde- doch echt schonmal sehen lassen, oder?

Definitiv werde ich damit noch ein bisschen herumexperimentieren müssen, aber für das erste Mal Ausprobieren, tut sichs doch schomal ganz gut.


Kommt gut ins Wochenende
***
Pamy

Donnerstag, 16. Februar 2017

{RUMS] Ich hab zwar immer noch keine neue Kamera, aber dafür jetzt endlich einen Bohnensack



Einen bitte was hab ich da? Einen Bohnensack? Was'n das? - fragt Ihr Euch jetzt sicher. Ein Bohnensack, oder wie der Engländer zu sagen pflegt, ein Bean-Bag, ist ein kleines Säckchen, das mit Bohnen gefüllt ist (ach nee, da werd ihr jetzt sicher auch selbst drauf gekommen) und wird als kleines Kamerastativ -vor allem im Outdoorbereich- benutzt. Dafür ist es nämlich auch gedacht. Entweder aufgeklappt, realtiv flach, oder durch Hochklappen (durch das Schließen der Druckknöpfe hält das dann auch). Man kann es auch hochkant stellen um noch mehr an Höhe zu erlangen. Auch in einer Baumkrone oder Wiese macht es sich gut. Für Makoaufnahmen von krabbeldem Getier oder so. Denke ich mir zumindest, im Moment krabbelt und wächst da ja noch nicht wirklich viel.


Für den Boden ist es auf jeden Fall jetzt schon super. Ihr wisst, ich bin ja ein absoluter Bodenfotografierer, d.h. ich stell meine Kamera unglaublich gerne auf der Erde, drück den Auslöser und schau dann, was anschließend dabei rauskommt. Entsprechend sieht meine Kamera auch unten aus. Aber Kamera ist für mich eben in absoluter Gebrauchtgegenstand, was ich ich zudem fast täglich in der Hand habe und somit auch nix fürs Museum ist. Dennoch schadet ein bisschen Schutz natürlich nicht

 



Allzumal ich ja eh sowieso kurz davor stehe, mir ne neue anzuschaffen. Eigentlich hätte ich ja schon längst eine, nur da isses wieder - mein altes Problem:
ich kann mich einfach nicht entscheiden, welches Modell es letztendlich werden soll. Entweder die oder die. Neulich im Fotoladen hab ich mir mal wieder beide angeschaut und der Fachverkäufer meinte, dass der Unterschied lediglich darin bestünde, dass die 750D ein Kunststoffgehäuse habe und die 70D eines aus Metall. Dadurch sei sie schwerer und man wackelt weniger -->ergo besseres Foto.
Macht natürlich Sinn. In der Bildqualität sonst gäbe es aber keine Unterschiede. Soweit so gut. Nur hasse ich das Gewicht meiner Kamera eigentlich jetzt schon. Wenn ich sie den ganzen Tag mal mit mir schleife, jammert mein leidlicher Rücken ja heute bereits. Eine Kamera die nochmal um die Hälfte mehr wiegt???? Hm, das hat mich eher beunruhigt, als dass ich dem etwas Positives abgewinnen konnte. Und wenn die Bildqualität die Gleiche ist (das für mich überhaupt entscheidenste Kriterium)? Aber ist die 70d nicht generell die bessere Kamera?? Muss der preisliche Unterschied nicht irgendwo auch gerechtfertigt sein und ist wirklich nur das Gewicht der Unterschied? Ich bin wie Ihr seht sichtlich damit überfordert und so entsprechend immer noch nicht wirklich zu einer Entscheidung gekommen, was gleichermaßen bedeutet, dass ich immer noch keine neue Kamera habe. Machts also auch nicht besser. Also wer von euch ne Meinung hat, immer her damit. Ich bin für jeden Rat in dieser Hinsicht absolut dankbar :)


Aber das ja mal wieder nur am Rande (warum ich auch immer mit meinem Themen am Ende wo ganz anderes lande, als dass ich Euch eigentlich mal ursprünglich erzählen wollte), denn eigentlich gings ja um mein kleines Bohnensäckchen, welches ich genäht und eigentlich gar nicht mal mit Bohnen befüllt habe. Denn wer bitte schleift schon nen Sack Bohnen mit sich rum? Kann man sich ja gleich nen Backstein in die Tasche stecken. Nur das zum Thema Rücken. 

Daher habe ich meines einfach mit klitzekleinen Styroporkügelchen befüllt. So wiegt es quasi nix und kann somit auch überall mitgeschleppt werden. Und formbar ist es mindestens genauso gut. Verwendet habe ich als Auflage meinen aktuellen Lieblingsstoff (ich könnte gerade alles daraus nähen) von hier  und der Boden ist aus abwaschbarem und robusten Kunstleder, das ich noch in meinem Fundus hatte. Das Innensäckchen ebenfalls aus einem alten Baumwollstoff aus meinem Fundus. Reißverschluss, schmales Gurtband, KamSnaps und fertig. Die Anleitung fürs Bohnensäckchen gibts übrigens hier.

Ich liebe es schon jetzt. Was meint Ihr? Mein Mann findet das Teil ja ehrlich gesagt etwas seltsam. So der Klassiker: Du zeigst Deinem Mann ganz stolz deine neue Errungenschaft und erntest den Kommentar "Was'n das?" nach der Erklärung lediglich der Blick, als hättest Du ne Schraube locker und am Ende nur der Kommentar "Und ein normales Kissen hätte es da jetzt nicht getan?" ... Ich sag nur: MÄNNER. Mal wieder keine Ahnung. :)



Somit könnt Ihr ausschließen, dass das Teilchen hier sonst wer verwendet und somit auch völlig RUMS geeignet.


Gehabt Euch wohl
***
Pamy


Donnerstag, 9. Februar 2017

That's life!

 
 Quelle: Pinterest

....... deshalb Ihr Lieben: kleine Bloggerpause.
 
Aber macht Euch keine Sorgen, alles gut - bin bald wieder da.
 
 
Liebe Grüße
***
Pamy

 

Dienstag, 31. Januar 2017

{Creadienstag} Lunchbags fürs Nähcafé




Seit dem letzten Jahr haben auch wir in unserem kleinen beschaulichen Städtle einen sogenannten Mehrgenerationentreff, welcher als Treffpunkt für jung oder alt, klein oder groß, arm oder reich oder was auch immer gedacht ist. Eigenes dafür wurden Räumlichkeiten geschaffen, welche total schön und auch wirklich sehr einladend gestaltet wurden und auch das Programm klingt sehr vielversprechend. Im Dezember durfte auch ich mich an einem Upcycling-Workshop für Kinder beteiligen und das hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht. Zu Viert haben wir das Ganze angeleitet und weils so schön war, wollen wir das in diesem Jahr mit noch weiteren Kreativangeboten fortführen. 

Als Nächstes steht nun deshalb ein Nähcafé an (wer von hier ist, darf sich schonmal gerne den 07.04. vormerken, wir würden uns über Dein Kommen freuen). Überlegt haben wir uns bisher vier Dinge, die wir gerne als Nähprojekt anbieten wollen. Eines davon werden Lunchbags sein und die hab ich jetzt einfach mal probegenäht. Man muss ja was in der Hand haben, wenn man das Projekt vorstellt und außerdem wollte ich  schon ewig mal welche nähen, weil ich bisher ehrlich gestanden selbst noch gar keine habe. 

Dabei sind sie so praktisch und ja nicht nur zum Vesper verstauen geeignet. Durch das Wachstuch innen kann man sie auch super als kleinen Kulturbeutel verwenden und lässt sich auch ganz bequem als Utensilo umstülpen (ist ja im Prinzip nix anderes nur mit Klett dran). Oder man steckt sie in die Schwimmbadtasche für den Rücktransport des Bikinis, denn so wird sicher nix mehr nass. Einmal mehr die olle Plastiktüte eingespart. 



Zu nähen gehen diese Beutel wirklich ganz einfach und vor allem schön schnell. Wie ich schon schrieb, im Prinzip genau wie ein Utensilo, nur das außen noch ein Klettband angenäht wird. Eine genaue Anleitung findet Ihr hier. Um auch mal ein bisschen was Größeres bzw. Höheres verstauen zu können, habe ich mein 2. Exemplar von den Maßen her ein wenig abgeändert und einfach die Größe eines DinA4-Blattes genommen. Verwendet habe ich auch nicht für beide Seiten Wachstuch, sondern nur für Innen, Außen habe mit ganz normaler Baumwolle genäht. fand ich irgendwie angenehmer. 

Nachdem der Herr Sohnemann das Elefantenmodell schon direkt für sich in Beschlag genommen hat, werde ich vermutlich nochmal nachproduzieren müssen. Aber nicht schlimm, solch Teile kann man schließlich nie genug haben ;)



***
Pamy








Montag, 30. Januar 2017

Meine Januar-Reste


Neues Jahr - neues Glück und weil mir die Aktion im letzten Jahr so ans Herz gewachesen ist, will ich sie direkt fortführen. Wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus höchstens vier Fotos. 

Was ich an diesem Monat ja das Unfassbare finde: dass er schon wieder so gut wie vorbei sein soll, immerhin haben wir doch (gefühlt zumindest) erst gestern Silvester gefeiert. Und das wars jetzt schon wieder? Irgendwie erschreckend. 

Nichtsdestotroz wars ein toller Monat mit vielen schönen Erlebnissen und vor allem aber einem wirklich heftigen Wintereinbruch. Viel Schnee und vor allem eine unglaubliche Kälte gab es da. Ich glaub, wir hatten hier zwischendurch mal Temperaturen um die -17 oder -18°C..... das war schon verdammt kalt *bibber*. Dennoch wars auch toll mit so einem Winterwonderland. Wir waren Schlittenfahren, spazieren, aufm zugefrorenen See und haben uns danach jedes Mal zu Hause schön eingemummelt. Ich glaub, das Schönste beim Draußensein bei diesen Temperaturen, ist sowieso das Wiederreinkommen. Ne schöne heiße Suppe in die Kiemen und ein warmer Kakao oder Tee auf die Hand. Herrlich. Unser "Hüttenwochenende" hat das Übrige dazu getan. 


Wie gesagt, es war schön, wir haben es auch sehr genossen, aber jetzt ist -zumindest für mich- auch wieder gut. Heute hat es geregnet, die Folge war Blitzeis, viele Unfälle sind passiert, das braucht doch kein Mensch. So wie das Großfeuer gestern hier bei uns. Das hat zwar jetzt nix mit der Kälte zu tun, aber das fiel mir gerade zur Rubrik "braucht kein Mensch" ein. Das war schon heftig, zumindest für meinen Mann und all die Mannen. Danke auch an Friederike, die mal wieder so schön Werbung für uns macht ♥


Und um wieder aufs Thema zurück zu kommen: wegen mir kann der Winter sich nun gerne (zumindest bis nächstes Jahr) verabschiden, denn er hat sich schließlich ausgiebig genug gezeigt und nachdem das eigentlich mal angedachte Skifahren jetzt eh nicht geklappt hat, brauch ich ihn eigentlich auch nicht mehr. So könnte es wegen mir ab sofort schon wärmer werden. Die Krokusse (und sämtliche anderen Frühblüher) dürften sprießen und alles wäre gut. Oder was meint Ihr?





***

Pamy






Freitag, 27. Januar 2017

Warum in die Ferne schweifen....



..... wenn das Gute liegt so nah?

Dachten sich einst ein paar Freunde und mieteten sich im eigenen Ort eine Hütte übers Wochenende für drei Tage an. Man hätte sicher auch ein bisschen weiter fahren können, in den Schwarzwald, in die Berge oder sonst wohin, aber wir dachten, wenn wir schon so ne Hütte hier haben, warum nicht mal "Urlaub" genau dort machen. Und für solch einen Zweck ist sie ja auch bestens geeignet. Wir waren 18 Leute (10 Erwachsene und 8 Kinder) und genau so viele Betten gibt es dort auch. Total urig ist der Aufenthaltsbereich, die Schlafräume sind aufgeteilt in gerade mal 3 Zimmer und  das auch noch mit Stockbetten. Back to the roots oder auch back to Landschulheim irgendwie. Und das mit knapp 40 ;)

Für die Kinder war das natürlich ein absoluter Traum, wenn sie oben zusammen und die Erwachsenen unten schlafen durften. Das Ganze zudem noch mitten im Wald bei absolutem Kaiserwetter. Das war wirklich Winterwonderland durch und durch. Unglaublich kalt, dafür aber sonnig und klar. Tagsüber sind wir meist mit den Schlitten losgezogen, die Kinder drauf sitzend und ab durch den Wald. Weil das so herrlich und schön war, haben wir das tatsächlich auch alle drei Tage so gemacht.



Am ersten Abend haben wir dann unsere Raclette-Geräte angeschmissen und stundenlang geschlemmt, draußen Feuer gemacht bei Glühwein, Punsch und Fackeln. Ein paar Kinder sind dann im Dunkeln draußen sogar noch ein bisschen Schlitten gefahren. Danach wieder rein, die Kinder haben sich noch stundenlang in ihren Betten Witze erzählt, bevor sie dann irgendwann endlich eingeschlafen sind (manch 7Jähriger behauptet ja bis heute, er habe die Nacht sogar ganz durchgemacht) und wir Erwachsenen sind beim ein oder andren Gläschen Wein noch ewig zusammen gesessen, haben erzählt, gelacht, diskutiert und auch ein bisschen was gespielt. Das war wirklich richtig richtig schön.



Am Samstag sind wir (wie gesagt, haben wir ja jeden Tag so gemacht) dann eben wieder losgezogen, dank Boots und Schneehosen auch schön eingepackt, wieder über Wald und Flur (selbst ein Wildschwein lief uns da über den Weg) bis wir irgendwann im Nachbarort angelangt sind. Dort sind wir dann in irgendeine Dorfgaststätte eingekehrt, für die Kinder gabs Pommes oder "Spätzle mit Soß" (das isst man so als Kleinigkeit wenn man in Baden-Württemberg lebt) und dann gings auch schon wieder in Richtung Quartier. Auf der kleinen Wanderung hab ich seit Langem mal wieder ausgiebig fotografiert. So ne Fototour mit ganz viel Zeit habe ich schon ewig nicht mehr gemacht und da sich noch einer der Anderen auch seit Neuestem mit dem Thema Fotografie auseiandersetzt, waren wir schon zu zweit. Sich auszutauschen, Tipps und Tricks zu geben, zu schauen, wer macht wie seine Bilder war echt super und hat mir megaviel Spaß gemacht. Die Winterlandschaft hats einem da aber auch wirklich leicht gemacht. 

Zurück in der Hütte wurde dann erstmal das Crèpe-Gerät angeschmissen und die Kinder haben die Zubereitung regelrecht zelebriert. Das war echt toll und ich überlege mir im Moment, ob wir uns nicht auch so ein Gerät zulegen sollen. Abends wollten wir dann ursprünglich Pizza bestellen, hatten aber soviel vom Vortag über, dass wir lieber Resteverwertung betrieben haben. Aus dem (Reh- und Wildschwein-) Fleisch wurde ein Gulasch eben mit allem was so ein Raclette-Essen hergibt. Mais, Bohnen, Zwiebeln, Speck, getrocknete Tomaten und und und. Aus den übrigen Kartoffeln haben wir Bratkartoffeln gemacht und das Baguette wurde mit dem noch restlichen Raclette-Käse überbacken.... Welch ein Festmahl :) 

Am nächsten Morgen haben wir dann schön brav alles aufgeräumt und saubergemacht und nochmal ne Tour durch den Wald. Diesmal ging es in einen anderen Nachbarort, einer bei dem es einen kleinen See gibt, der im Moment komplett zugefroren ist. Ich hab ja schon in meinem letzten Post davon berichtet. Dort haben wir uns eine gefühlte Ewigkeit aufgehalten, um dann irgendwann wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Weil uns die Trennung dann aber irgendwie doch schwer fiel, sind wir zum Abschluss noch in einer Pizzeria im Städtle eingekehrt. Das Feuer, dass da schon im Kamin angeschürt war, schien nur auf uns gewartet zu haben. Weil es dann aber schon wieder Abend wurde, wurde es dann wirklich einmal Zeit, leb wohl zu sagen (ok, hielt ja nur einen Tag an. Zumindest wir Frauen haben uns nicht mal 24 Stunden später schon wieder getroffen *grins*)



Auf jeden Fall hab ich mich in diesen drei Tagen wirklich sauwohl gefühlt und es hat so gut getan. Ein bisschen raus aus dem Alltag und rein in die Unbeschwertheit und das vielleicht höchstens 1.000m Luftlinie vom eigenen Heim entfernt. Und so ging es wirklich allen, die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und ich glaub die Kinder werden auch noch ewig davon zehren, vielleicht erzählen sie sich auch in zwanzig Jahren noch davon "weißt Du noch damals, als wir mit unseren Eltern in der Hütte übernachtet haben. Damals im tiefsten Winter?". Ob wir den Plan, diese Unternehmung im nächsten Jahr zu wiederholen, auch wirklich umsetzen, muss man sehen. Gesagt ist sowas ja immer gleich. Aber wenn es klappt, wäre das mega..... doch zuvor werden wir natürlich im Sommer erstmal wieder zelten. Darauf freu ich mich schon jetzt.

Wie Ihr seht, bin ich immer noch ganz begeistert, obwohl diese Unternehmung schon wieder ne Woche her ist. Ich denke, da zehr ich wirklich noch ne Weile von. Und das Schöne jetzt: es ist schon wieder Wochenende!


Habt alle ein schönes....

***

Pamy





Dienstag, 24. Januar 2017

{Creadienstag} Mit heißem Punsch auf die kalte Mütze



Gestern zeigte das Thermometer -14°C..... welch unfassbare Kälte. Da bekommt der Begriff Badisch Sibieren ja mal seine echte Daseinsberechtigung. Gell Astrid??? Dafür friert dann schonmal alles zu, was nur zufrieren kann. So auch ein kleiner See im Nachbarort, der an solchen Tagen zum wahren Mekka wird. Zum Schlittschuhlaufen, Eishockey Spielen, einfach nur so zum Spazieren um den See herum oder was auch immer. Gerade sonntags ist dort wirklich der Teufel los, da könnte man glatt meinen, man sei in der Großstadt irgendwo in einem Park oder auf nem Volksfest. Ein Wunder eigentlich, dass da noch keiner einen Glühwein- und Bratwurststand aufgemacht hat. Würde sicher gut gehen. :)
Auch wir -der MuddiClub und seine Kinder- haben uns dorthin aufgemacht, am Wochenende bereits und gestern auch nochmal, weils dort wirklich herrlich ist. Gestern war dagegen dann aber gar nix mehr los.
 

Schön war es, wenn auch arschkalt (soviel zum Thema) und deshalb braucht man da auf alle Fälle was Wärmendes von innen. Und in Ermangelung eines Verkaufsstandes in der Nähe haben wir eben unsere Getränke eben selbst mitgebracht. Von mir gabs Punsch - und zwar ganz ohne Alkohol- denn die Kinder sollen es ja auch trinken können und wir Erwachsenen müssen auch nicht immer welchen haben *grins*
Rezepte für Kinderpunsch gibt's ja zuhauf, aber ich mach meinen immer so und finde ihn so auch wirklich sehr lecker: 



Zutaten:
5 Beutel Früchtetee
250ml Apfelsaft
250ml Orangensaft
1 Liter Wasser
1 TL Zimt
3 Nelken
2 Sternanis
1 EL Vanillezucker (natürlich vom selbergemachten)

Das Wasser aufkochen und den Früchtetee darin für 10 Minuten ziehen lassen. Die restlichen Zutaten zugeben und auf dem Herd bei schwacher Hitze nochmals 15 Minuten ziehen lassen. Danach alles durch einen feinen Sieb geben und warm genießen.

Wer will kann natürlich auch noch einen Schuss Alkohol dazugeben. Aber so ist er auch schon ganz lecker und fein.

verlinkt: Creadienstag

Und wie verbringt Ihr so Eure kalten Tage? Wir können heute leider nicht raus, weil einiges an Terminen ansteht und morgen irgendwie auch. Geht halt nicht immer, schade, denn man kann sich echt daran gewöhnen. Sogar an die Kälte. Aber wenn man sich ordentlich einpackt, merkt man von der eh nicht wirklich was.
Machts Euch gemütlich
***
Pamy










Donnerstag, 19. Januar 2017

{RUMS} mit einem neuen Bild, denn jeder Tag ist ein guter Tag




Heute ist mal wieder Zeit für ein klitzekleines, aber dafür megaschnelles DIY. Ich liebe ja tolle Schriften, Sprüche und Schriftzüge. Vor allem auch im Schriftartenmix. Leider hab ich eine ganz grausige Handschrift und somit scheidet das Thema Handlettering komplett für mich aus, so sehr ich mich gerne mal darin versuchen würde. Aber das ist gar nicht so schlimm, denn das Netz bietet dazu unglaublich viele Alternativen. Und so bin ich gestern beim Surfen durch das WorldWideWeb auf eine absolut geniale Seite gestoßen (die vermutlich die halbe Welt schon kennt - nur ich wieder nicht), bei der man sich die unterschiedlichsten aber vor allem auch die allertollsten Schriftarten herunterladen kann. Keine fünf Minuten braucht man dafür. Ok, wenn man sich in der kurzen Zeit für eine oder gar mehrere Schriften, bei den über 30.000 !!! zur Verfügung stehenden, so schnell entscheiden kann. Und so geht's dann weiter:



Einfach die Wunschschriftart downloaden, Datei im Downloadordner anklicken, auf Installieren gehen, Word öffnen, Schriftart Anklicken, Wort oder Spruch Schreiben, Ausdrucken, ....... fertig!

Geht es einfacher? Ich glaube nicht und ich finds einfach nur mega....

Mein Lieblingsprobeteil habe ich dann auch gleich direkt eingerahmt und mir auf die Dekoleiste über dem Esstisch gestellt. Mit ein bisschen MakingTape kann man sich das aber auch einfach so an die Wand pinnen. Mach ich dann für mein Büro oder so. Den  "Im Herzen barfuß"-Spruch  find ich ja auch nur schön... schade, dass diese Schriftart kein "ß" kennt... aber man kann nicht alles haben :)





verlinkt: RUMS

***
Pamy