Sonntag, 21. August 2016

Wenn das Pech gleich mehrmals klingelt....


Huhu Ihr alle, 

da bin ich wieder..... noch ein Tag frei und ich muss wieder arbeiten *heul*. Ausgerechnet wo es nächste Woche so richtig warm werden soll und wir gerade die ersten zwei Wochen unseres Urlaubs nicht gerade mit Schönwetter versorgt wurden. Aber das macht mir nicht wirklich was aus, so kann ich schließlich noch nach der Arbeit ins Schwimmbad gehen. 

Nur was hat das alles mit meinem Titel zu tun? Nicht wirklich viel, aber die letzten Tage / Wochen waren nicht wirklich mit einer Glücksträhne versehen. Begonnen hat es eigentlich ganz harmlos. So wie es eigentlich meistens irgendwie anfängt. Unser Staubsauger hat seinen Geist aufgegeben. Und das nach 17 Jahren treuen Diensten. Man denkt sich ja nicht wirklich was bei, kauft nen neuen, ärgert sich darüber, was die Dinger mittlerweile kosten und gut ist. Ne Woche später fährt man dann ins Zeltlager und ein Gewitter zieht über einem drüber. Während die Entscheidung getroffen werden muss, ob wir die Nachtwanderung nun abbrechen und auch, dass es wohl besser ist das Lagerkreuz abzusichern, fiel -durch den Wind- auch schon eine Lautsprecherbox auf unseren Laptop. Völlig kaputt und zusammengeschlagen. Nix mehr zu retten und weil ich nicht so der Datensicherer bin (Asche über mein Haupt), waren erstmal alle Daten weg. Zum Glück gibts solche Computerhelden, die sowas wieder retten können.... Puh, wenigstens da nochmal mit einem blauen Augen davon gekommen. Aber gut, eben auch hier musste ein neuer Laptop her. 

Ein paar Tage drauf sind wir dann eben in unsere Sommerferienfreizeit gefahren. Dort war alles gut, keine besonderen Zwischenfälle, bis auf das schlechte Wetter und dass das Haus nicht ganz so optimal war, wie die Jahre zuvor. Ok, zum Arzt oder ins Krankenhaus muss man zwar immer mal mit dem ein oder anderen Kind, aber das ist eigentlich auch ganz normal bei so vielen Leuten. Dieses Mal musst eines sogar eine Nacht zur Beobachtung dort bleiben, aber am Ende war alles halb so wild und schneller vergessen, als dass der Schrecken saß. So haben wir alles in allem zwei tolle Wochen mit 64 Kindern und 14 Betreuern verbracht und hatten dabei ne richtig schöne Zeit. Wenn man vom Dauerregen absieht. Lediglich an zwei Tagen hatten wir richtig schönes Wetter und konnten wenigstens einmal mit der Bahn hoch auf den Berg und einmal waren wir auch im örtlichen Freibad. 

Das große Aber kam vielmehr auf der Heimfahrt. Mein Auto wollte nicht mehr. Einfach so. Ich bin zwar noch recht weit damit gekommen, doch ich merkte relativ schnell, dass irgendwas nicht stimmt. Irgendwann ging dann gar nichts mehr und ich habe es gerade noch so auf den nächsten Rasthof geschafft, wo ich es dann habe vom ADAC habe abschleppen lassen müssen dem ich an dieser Stelle mal ein dickes fettes Lob aussprechen möchte. Was wären wir mittlerweile ohne ihn. Doch ich befürchte allmählich, dass wir bald die Kündigung erhalten, wenn man diesen bei vier Urlaub gleich dreimal benötigt). Zum Glück ging alles gut und ich war froh, als wir endlich zu Hause und vor allem dort auch gut und heile angekommen sind. Als ich dann die Haustüre aufgeschlossen habe, wartete bereits die nächste Hiobsbotschaft auf mich. Kaum drinne, klingelte nämlich schon das Telefon und ein mir völlig unbekannter Mann erzählt mir was von Ebay, Geld überwiesen, WLAN-Reciever und was auch immer. Ich hab ne Weile gebraucht um zu kapieren, dass wohl mein Ebaykonto gehackt wurde und irgendwer in meinem Namen damit Schindluder betrieben hat. In dem Moment dachte ich wirklich, ich sei erstmal bei "Verstehn sie Spaß?"... War ich aber nicht, sondern man meinte das alles wohl ziemlich ernst mit mir.


Mittlerweile ist alles geregelt, meine Konten sind wieder in Ordnung, bei der Polizei zum Anzeige erstatten war ich auch, Laptop, Staubsauger, alles wieder da, nur eines fehlt. Mein Auto. Das steht immer noch in der Werkstatt und es sieht nicht wirklich gut aus. Getriebeschaden. Autsch. Ich hab von Autos echt keinen blassen Schimmer, aber selbst ich weiß, dass das nix Gutes bedeutet. Wenn der KFZ-Mechaniker meines Vertrauens am Montag aus dem Urlaub zurückkommt, wird man sehen müssen, was er meint. Ob ne Reparatur überhaupt noch lohnt oder wir sogar ein neues Auto brauchen, was ich allerdings nicht hoffe. Wobei man mir schon gesagt hat, billig wird es so oder so nicht. *heul*

Nun hoffe ich, dass es das erstmal an schlechten Nachrichten war. Die letzte Woche war dafür ruhig, und das lässt hoffen. Und sonnig war es auch. Eigentlich wollten wir ja nochmal spontan ein paar Tage wegfahren. Aber zum einen hatten wir ja keinen fahrbaren Untersatz und außerdem ist mir die Lust auch irgendwie vergangen. So haben wir es ähnlich gemacht, wie man es sonst im Urlaub irgendwie ja auch macht. Schön auf der Terrasse gefrühstückt, ab ins Freibad und abends wieder draußen zu Abend gegessen. Oder wir waren essen. Einen Tag waren wir dann noch mit Freunden im Tierpark und das war auch nochmal total schön.
links: in diesem Haus haben wir im Sommerferienlager gewohnt
rechts: das war der Ausblick direkt aus der Küche (hätte schlimmer sein können)


Ab morgen heißt es dann wieder: auf in den Alltag und zur Arbeit, zumindest für uns Erwachsenen, denn der Herr Sohnemann hat immer noch drei Wochen Ferien und ist dann zumeist bei Oma und Opa. Und wenn ich dann nachmittags nach Hause komme, werden wir sicher auch den einen oder anderen Tag im Freibad verbringen. Es soll ja nochmal richtig schön heiß werden, bevor er dann vorbei ist, der Sommer 2016. Lange wird er sicher nicht mehr dauern. Doch bevor wir uns auf einen tollen Herbst freuen, genießen wir erstmal noch die letzten schönen Tagen. Zelten wollen wir ja auch nochmal. 

Euch allen einen tollen Sonntag. Wenn es hier weiter vielleicht etwas ruhiger zugeht, wisst Ihr ja nun wo ich bin. Entweder muss ich neue Sachen kaufen, weil wieder irgendwas was kaputt gegangen ist oder vorzugsweise bin ich irgendwo auf der Liegewiese unseres heißgeliebten Waldschwimmbades ♥♥


Lasst es Euch gut gehen!
***
Pamy


Mittwoch, 27. Juli 2016

Danke.Ferien.Julireste.Pause

 
Ihr seht es schon am Titel: heute gibts bei mir einen Mischmaschpost. Und das sogar ganz bewusst, denn normalerweise verzettle ich mich ja einfach so während des Schreibens und ich komm von einem Thema ins andere, aber heute ist es Absicht, denn für lauter einzelne Posts reicht mir gerade leider nicht die Zeit.
 
Als Allererstes möchte ich mich auf jeden Fall bei Euch für die lieben Kommantare zu meiner Umfrage "für was steht mein Blog eigentlich?" bedanken.... hab mich wahnsinnig darüber gefreut, vor allem auch inhaltlich. Ich fands sooooo schön, was Ihr da alles geschrieben habt.  Ihr seid echt die Besten ♥♥♥

Und Ulla's "Pamylotta - was das Herz diktiert " war wirklich ganz besonders schön. Ich danke Dir dafür wirklich von Herzen (passt ja *grins*). Irgendwie will ich das oder eines der anderen Sachen (waren ja noch weitere sehr tolle Ideen dabei) dann nach meiner Sommerpause auch im Blog integrieren. In den Header vielleicht? Muss ich mal sehen und mir noch den ein oder anderen Gedanken vorher darüber machen. Beruhigend fand ich übrigens, dass viele von Euch auch so geht und Ihr Euch selbst oft die gleichen Fragen stellt. Puh... da bin ich echt froh, denn ich dachte schon, es sei mein eigenes Phänomen und es war mir eigentlich schon peinlich.
 
Aber jetzt gehen wir erst mal in den Ferienmodus. Heute ist der letzte Schultag bei uns in Baden-Württemberg und das heißt für meinen (Noch-)Erstklässler: die allerersten richtigen Schulsommerferien. Unglaublich. Ist das Jahr wirklich schon vorrüber? Ich weiß noch wie gesetern, wie wir letztes Jahr die Verabschiedungsfeier im Kindergarten hatten und wir alle aufgeregt in diese große Unbekannte "Schulzeit" geblickt haben und völlig ahnungslos waren, wie das wohl so wird. Tja und jetzt isses schon rum, das 1. Schuljahr. Unglaublich was mein Sohn in dieser Zeit alles gelernt hat, wie er sich entwickelt und auch verändert hat. Ich bin wirklich sehr stolz auf ihn, auch wenn nicht alles so lief/läuft, wie ich es mir gedacht oder gewünscht hätte. Wenn ich Euch nun erzählen würde, alles ist rosa Sonnenschein, würde ich lügen müssen und das will ich nicht. Aber heute ist das egal, die Schule hat erstmal Pause und nächstes Jahr heißt es dann wieder: neues Spiel / neues Glück.
 
Im Juni habe ich ja damit angefangen, Euch in einer Collage meine Bilder des Monats zu zeigen, die es nicht in den Blog geschafft haben. Dass es jetzt im Juli der Sonnenhut hineingeschafft hat, ist für mich quasi selbstredend. Ich liebe ihn, weil er für mich einer der Sommerblumen schlechthin ist und außerdem einer der wenigsten Sorten, die in meinem Garten nicht klein zu kriegen sind, egal wie schlecht ich ihn auch behandle. Der Rest der Collage knallt heute auch ganz schön, aber wenn nicht im Sommer, wann dann? Das Pauseneckchen hat jetzt zwar nicht zwigend was mit meinen Juliresten zu tun, aber so als Überleitung in die Sommerpause und den Farben fand ichs irgendwie dann doch passend.
 
Und genau dahin verabschiede ich mich jetzt. Letztes Wochenende waren ja schon unser Zeltlager (wen es interessiert: hier geht es zu den Bildern und dem Bericht) und jetzt geht es am Freitag Nacht los in Richtung Salzburger Land. Ich habe ja bereits berichtet, wir fahren wieder ins Sommerferienlager. 80 Leute, zwei Wochen zusammen in einem Haus. Den ganzen Tag viele Leute um sich, hoher Geräuschpegel und Gemeinschaftsgefühl pur. Allmählich wächst die Vorfreude, aber auch die Anspannung, weil ich weiß, dass es wieder sehr anstrengend wird. Vor allem macht mir (mal wieder) mein Rücken ein paar Sorgen. Ich brauch ihn dort ganz besonders und wenn er schon vorher zickt, verheißt das nichts Gutes. Muss mir noch unbedingt in der Apotheke ein paar Wärmepflaster besorgen und darf auf keinen Fall mein Hirsekissen vergessen, dass ichs mir nachts auflegen kann.... Sonst wird's schwer mit morgens aufstehen. Aber hey, der Spaß überwiegt und das bisschen Rücken wird mich schon nicht unterkriegen.
 
Lasst es Euch gut gehen, genießt den Sommer - in 3 Wochen geht es hier dann wieder weiter. Ok, wenn ich einen neuen Laptop habe, denn unserer wurde im Zeltlager beim Gewitter von einer Lautsprecherbox zerschlagen. Toll, gell? Zum Glück gibt's noch das I-Pad, wobei dieser Post zu tippen ne echte Katastrophe war. Aber nicht ärgern, ändert eh nix und außerdem ist Sommer ;)
 
 
ferienvorfreudige Grüße
 

♥♥♥
Pamy,
 
 
die sich noch schnell beim Frollein Pfau verlinkt, weil sie am heutigen Mittwoch ihr Sommerlager und den Ferienbeginn so mag.


 
  

Donnerstag, 21. Juli 2016

{Umfrage} Für was steht mein Blog eigentlich?



Mit dem Bloggen habe ich angefangen, weil ich neugierig war. Wollte wissen, wie das so "hinter den Kulissen" ist. Weil ich gerne schreibe. Und mich gerne mitteile. Weil ich gerne kreativ bin, mir gerne Ideen hole aber diese auch gerne teile. Mein Blog hat kein Konzept und ist eher so die Kategorie "von allem ebbs" [hochdeutsch:von allem etwas], wie man bei uns sagen würde oder ein bunter Gemischtwarenladen, wie ich es gerne nenne. Ich habe weder einen genauen Plan, noch das Gefühl einen solchen zu brauchen, denn so lässt es mir die Freiheit immer genau über das zu schreiben und die Richtung einzuschlagen, wie ich das gerne möchte. Ich bin weder ein Livestyle-, Food-, DIY-, Näh- , Fotografie oder sonstwas Blog..... nur trotzdem stellt sich mir nun die Frage: was bin ich bzw. mein Blog eigentlich? 

Klar, Gemischtwaren, aber irgendwie ist das dann doch kein Begriff, um wirklich zu beschreiben was man macht oder wenn man irgendwann irgendwie ernst genommen werden möchte. Nicht, dass ich mich nicht ernst genommen fühle. Ich schrieb ja gerade erst neulich hier, dass ich mich genauso in der Bloggerwelt wohl fühle, wie ich mich hier auch eingefunden habe und da auf keinen Fall etwas ändern möchte. Das ist auch nach wie vor so. Denn ich habe meine Nische gefunden und da fühle mich wohl. Dennoch stelle ich mir immer mehr die Frage: Für was stehe ich eigentlich in der Bloggerwelt?

Ganz besonders wurde ich mir dieser Frage neulich bei meinem Fotoworkshop (von dem ich Euch immer noch nix berichtet habe. Irgendwann demnächst, so hoffe ich es zumindest) bewusst. Normalerweise erzähle ich in meinem realen Leben nichts von meinem Blog. Die Wenigsten in meinem Umfeld wissen eigentlich davon. Früher war es mir irgendwie peinlich, heute hat es sich einfach so eingependelt, dass ich beides irgendwie trenne. Aber ich bin offener geworden, manchmal erzähle ich es dann doch. Oder mittlerweile kommt es auch immer öfter vor, dass ich angesprochen werde. Man hat "gehört", dass ich blogge und will nun wissen, was ich da mache. Hm, aber..... ganz ehrlich? Mir fällt dazu oft einfach nix ein. Ich spiele es herunter, winke ab und manchmal sag ich sogar "Ach, nix Besonderes, eigentlich nur so ein Hausfrauenblog. Ich schreibe Sachen aus meinem Alltag, was ich koche, häkle, stricke oder nähe". Logisch, dass man dann eher ein bemitleidenswertes "Aha" als Antwort bekommt. Thema erledigt, keiner fragt mehr nach.

Aber mir fällt in der Tag wirklich nix Besseres ein. Auch als der uns beim Workshop anleitende Fotograf mich gefragt hat, für was ich gerne fotografieren möchte, habe ich ihm zwar von meinem Blog erzählt, aber auf die Frage, was für einen Blog ich denn hätte, wusste ich wieder keine gescheite Antwort. Und das nach vier Jahren Bloggerei. Irgendwie schon peinlich. Und seither überlege ich. Nach Wörtern, die kurz und knackig aussagen, was ich tue. Ohne Roman, ohne Prosa, einfach drei Schlagworte, die meinen Blog beschreiben und man sofort weiß, um was es geht und für was ich eigentlich  ich stehe.

Livestyleblog klingt ja immer gut, aber da sehe ich mich nicht. Ganz und gar nicht. Wiederum sehe ich mich aber auch nicht als Landfrauenblog und Hausfrauenblog geht schonmal gar nicht. Obwohl dieser Begriff schon zu meinen Themen passt. Hausfrau modern, aber nicht altbacken. Doch "Pamylotta, der moderene Hausfrauenblog"??? Äh nein, nicht wirklich! Dann hätten wir noch die Kreativecke. Aber so wenig wie ich im Moment an DIY´s, Selbtgenähtem & Co zeige (was nicht heißt, dass ich gerade nix mache, aber oft schaffe ichs einfach nicht, einen Post dazu zu machen), kann ich mich auch nicht wirklich als Kreativblog bezeichnen.

Ich bin ratlos, wie Ihr seht und deshalb brauche ich heute einfach mal Eure Hilfe. Ihr seid meine Leser und könnt vermutlich viel besser, als ich selbst irgendwie kann, beschreiben, was mein Blog eigentlich ist bzw. als was Ihr ihn eigentlich seht. Ich fände es daher supertoll, wenn Ihr mir einfach mal 3 Schlagwörtern nennt, die Eurer Meinung nach, meinen Blog beschreiben.Was ich dann mit dem Ergebnis (ich werde definitiv eine Auswertung vornehmen) anfange, muss ich dann allerdings noch sehen. Das weiß ich jetzt ehrlich gesagt noch gar nicht. Es geht mir vielmehr ums Bewusst werden. Jedoch könnte ich mir schon vorstellen, vielleicht irgendwas davon (in welcher Form auch immer) in den Header einzubauen, oder sonst wie unterzubringen. Das muss ich dann mal sehen. Ich weiß ja auch noch gar nicht, ob überhaupt und was dabei herauskommt.

Auf jeden Fall bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen auf Eure Antworten bzw. Kommentare und danke Euch schon jetzt dafür, was Euch so zu mir bzw. zu Pamylotta so alles einfällt ♥


***
Pamy









Sonntag, 17. Juli 2016

{Travel} Unser Kurztrip in den Schwarzwald



Bereits schon vorletztes Wochenende hat es uns für 3 Tage (wenn man die Anreise, die erst freitags nachmittags erfolgte, mal als vollen Tag rechnen will) in den Schwarzwald verschlagen. Mein Mann musste dort zu einem Seminar, hatte aber auch Geburtstag und den wollten wir drei irgendwie nicht wirklich getrennt voneinander feiern. Also sind mein Sohn und ich einfach mitgefahren.

Während der Gatte dann tagsüber in irgendeinem Tagungsraum sitzen musste, haben wir beide dann die Zeit mit schöneren Dingen verbracht. So waren wir z.B. am Titisee, Eisessen, aber auch in einem tollen, ganz klein und schnuckeligen Thermalbad mitten eingebettet in einem ganz nostalgischem Schwarzwalddorf. Das war echt herrlich, gerade auch in Anbetracht des total kalten und verregneten Tages. Abends waren wir dann wieder zusammen, haben fein gegessen und am nächsten Tag war kein Seminar mehr, d.h. wir sind an den  Feldberg gefahren und haben dort ne ganz ordentliche Portion an Höhenmetern erwandert. Einkehr auf einer urigen Hütte natürlich inklusive.




Obwohl ich ja normal nicht so der Wandersmann äh die Wandersfrau bin, war es dennoch total schön und tat auch mal wieder total gut. So eine kleine Auszeit aus dem Alltag ist wirklich Gold wert und kann man eigentlich auch nicht oft genug machen.

In den Bergen war es so schön, da freue ich mich nun umso mehr auf das nun vor uns liegende Sommerlager. Ihr wisst, mein Mann und ich fahren seit ein paar Jahren in den Sommerferien immer für zwei Wochen mit ner Horde Kinder in die Ferienfreizeit, um für diese dort zu kochen (der Junior ist natürlich auch mit dabei, aber der ist nicht wirklich in der Küche anzutreffen). Und dieses Mal verschlägt es uns eben direkt in die Berge, nämlich nach Saalbach/Hinterglemm in den Kitzbühler Alpen im Salzburger Land in Österreich und wir werden auch direkt an einer Bergbahn wohnen. Trotz aller Anstrengung, welche eine Vollverpflegung für 80 Mann so mit sich bringt, wird es sicher wieder ein Heidenspaß und so langsam steigt auch schon bei mir die Vorfreude. Alleine die Kulisse um uns herum wird traumhaft sein und wenn man abends nach getaner Arbeit mit dem ganzen Team draußen sitzt, um den Abend ausklingen zu lassen, dann ist das schon ne unglaublich tolle Atmosphäre. Oder morgens, wenn noch keiner außer mir wach ist (ich bin ein absolut früher Vogel) und ich ganz alleine und bei noch absoluter Ruhe meinen ersten Kaffee (auf den noch gefühlte 100 am Tag folgen) draußen trinke und es irgendwann hier und da zu klappern anfängt, die ersten Stimmen flüstern irgendwo und so allmählich das Lager aufwacht. Herrlich sag ich Euch..... 


Aber jetzt erzähle ich Euch die ganze Zeit, wie es wohl sein wird. Dabei wollte ich Euch doch eigentlich vielmehr berichten, wie es uns da so letzte Woche im Schwarzwald ergangen ist.

Schön war es. Gut tat es. Sollte man viel öfter machen. Weil macht man sowieso viel zu selten. Gerade auch in Bezug auf mein Thema vom Freitag. Das Leben viel mehr genießen, hab ich mir mal wieder ganz dick und fett aufs Programm geschrieben. Vielen Dank übrigens auch für all Euren tollen, einfühlsamen und empathischen Kommentare. ♥♥♥

Und heute lassen wir es hier (mal ausnahmsweise) ganz gemütlich angehen. Die nächsten drei Wochen werden sehr anstrengend werden, denn nicht nur die Ferienfreizeit -übernächste Woche-  steht an, sondern das kommende Wochenende sind wir erst mal noch im Zeltlager. Ich freue mich darauf schon sehr, allerdings ist noch einiges vorzubereiten und ich hoffe, dass ich am Ende auch an alles gedacht habe. Mal sehen. Zudem wollte ich heute eigentlich ins Freibad, aber nachdem Herr Junior am Nachmittag eh auf Kindergeburtstag ist, könnte ich mich vielleicht mal wieder an Nähmaschine setzen. Oder ich leg einfach mal so die Füße hoch. Darf und muss schließlich auch mal sein. 

Macht's Euch fein und genießt den Sonntag!

***
Pamy


Freitag, 15. Juli 2016

{FridayFlowers} Endlichkeit



Eigentlich wollte ich heute was ganz anderes zeigen. Wiesenblumen - knallig, bunt, auch mit ganz viel gelb. Blumen, die vor Lebensfreude nur so schreien. 

Nur habe ich dann dieses vergessene Väschen im Regal mit vertrockneten Blumen gefunden (das kommt davon, wenn man überall welche hinstellt und am Ende nicht mehr weiß, wo was steht) und meine Nachbarin erzählt mir kurz darauf von den Ergebnissen ihrer weiteren ärztlichen Untersuchungen. Begriffe wie "inoperabel", "streut schnell", "regeln Sie alles Rechtliche" aber auch "es ist endlich" stehen im Raum. 

Endlich wie diese Blumen. Hortensien, wie ich sie sowas von mag. Egal in welchem Stadium. Egal ob noch frisch und voller Farbe oder auch später, wenn es in den Herbst geht und sie so herrlich altrosé werden. Aber auch sie sind endlich. Wie unser Leben. Wenn ich an Menschen, wie Miriam Pielhau denke, die dann auch noch so jung sind und diesen besch.... Kampf einfach nicht gewinnen können (und das ist nur eines der vielen aktuellen prominenten Beispiele), dann macht mich das traurig und wütend. Aber so ist es nun mal. Das Leben. Es ist und bleibt endlich. 

Extrem passend dazu und dabei auch noch völlig zufällig, habe ich dann gestern noch einen wirklich absolut bewegenden und sehenswerten Film mit erstklassiger Besetzung im ZDF gesehen, bei dem sich ein junger Mann mit der Diagnose ALS für Sterbehilfe entschließt und sich dabei auf diesem Weg von seinen Freunden begleiten lässt. Alljährlich macht diese alte Clique von früher eine große Radtour und immer einer von ihnen muss diese im Vorfeld organisieren. Diesmal war er dran und er hat den Weg direkt nach Belgien zu dem Arzt, der der die tödliche Spritze verabreichen sollte, gewählt. Er hatte den anderen (außer seiner Frau) im Vorfeld jedoch davon nichts gesagt und es kam erst während der Tour zur Sprache. Ein Mischung aus Trauer, Wut, aber auch dem Versuch nochmal was Tolles zusammen zu erleben, begann aus dieser letzten gemeinsamen Reise. Wirklich sehr beeindruckend und bewegend

Ziemlich am Schluss sagt Hannes zu seiner Frau: "Mein Leben war vielleicht nicht so lang, aber es war ganz gut". 

Wieder einmal mehr kann man nur feststellen, dass man jeden beschissenen Tag nutzen soll, da keiner von uns weiß, wie lange wir hier haben. 

Und mit meinen  vielleicht etwas anderen FreitagsBlümchen will ich heute dennoch zu Helga wandern, da auch dies eben irgendwie dazu gehört.











Es schickt  Euch schöne Wochenendgrüße, 
eine noch immer ein bisschen nachdenkliche


***
Pamy



Mittwoch, 13. Juli 2016

{Foodlove} sommerlicher Johannisbeer-Blechkuchen





Nach gestern gibt es heute schon wieder direkt ein Rezept bei mir und zwar für einen super leckeren Hammersommer (wo ist der eigentlich???) Johannisbeerkuchen vom Blech. Es ist schließlich gerade Erntezeit und somit hat man eben ständig etwas da, das verbackt, verkocht, eingemacht oder sonst wie verarbeitet werden muss. (Ok, wenn man halt ein Landei ist und ständig von irgendjemand irgendwas bekommt. Aber selbst im Obstladen gibts ja gerade alles, was das sommerleichte Gourmetherz so begehrt). Und Sachen aus dem eigenen Garten schmecken ja sowieso tausendmal besser. Ok, die Johannisbeeren sind jetzt zwar nicht von meinem eigenen Johannisbeerstrauch (den habe ich erst dieses Jahr gesetzt und dieser ist noch ganz schön weit davon entfernt, eigene Früchte zu tragen). Doch dafür habe ich einen Papa, der ein riesiges Teil in seinem Garten stehen hat und das Gute dabei (zumindest für uns): er selbst mag überhaupt gar keine Johannisbeeren und so dürfen meine Schwester und ich uns die Ernte immer ganz schwesterlich teilen.

Tja und so gibt es eben heute bei mir einen ganz besonders feinen Johannisbeer-Blechkuchen, der wirklich sehr lecker ist. Der Boden ist einem Biskuit sehr ähnlich, sehr locker, luftig und dabei auch noch supersaftig. Mit Sahne ein Traum und vor allem geht er auch wirklich richtig schnell zu machen.

Natürlich ist man nicht an Johannisbeeren gebunden, man kann das Rezept mit noch vielen anderen Obst- und Beerensorten abwandeln und deshalb weiß ich schon jetzt, dass ich diesen noch sicher ganz oft auch in anderen Varianten backen werde. Wenn sogar mein (normal bei Backsachen eher etwas kritischen) Mann beim Essen des Kuchens dauernd irgendwelche "hm....!"-Laute von sich gibt, dann will das nämlich echt was heißen. :)





Repzept für einen Johannisbeer-Blechkuchen


Zutaten:
500g frische Johannisbeeren (oder andere Beeren und Früchte)
200g weiche Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
300g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
6EL Milch
25g Paniermehl
Puderzucker


Zubereitung:
Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, den Eiern und dem Salz schaumig schlagen. Mehl sieben und mit dem Backpulver und der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech streichen und anschließend das Parniermehl gleichmäßig darauf verteilen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Johannisbeeren verlesen, waschen und ebenfalls gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 

Den Kuchen nun im vorgeheizten Backofen für 40-45 Minuten backen. Danach herausnehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Absolut perfekt zum Nachmittagskaffee und besonders lecker mit einer Extraportion Sahne. Wie meistens halt ♥




 
verlinkt:Mittwochs mag ich

 
Mach'ts Euch fein

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Pamy






Dienstag, 12. Juli 2016

{Foodlove} Mediterranes Gemüse aus dem Backofen mit Feta



Früher wäre solch ein Gericht undenkbar für mich gewesen. Ich mochte die Hälfte der Zutaten überhaupt nicht leiden. Ich? Jemals eine Olive essen? Oder Knoblauch? Oder gar Feta? Unter. gar. keinen. Umständen. Aber die Geschmäcker ändern sich bekanntermaßen im Laufe der Jahre und so habe ich vieles früher eher Verhasstes mittlerweile schätzen bzw. sogar lieben gelernt und ist heute aus meiner Küche sogar auch gar nicht mehr wegzudenken. Und genau dieses Gericht, welches all die Sachen auch noch gleichzeitig beinhaltet, gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsspeisen und ich mag das -vor allem abends nach einem stressigen Tag mit einem guten Glas Weißwein- wirklich ganz besonders gerne. Wenn ich danach noch einen doppelten Espresso gereicht bekomme, dann ist da - was den Zufriedenheitsgrad angeht-  nicht mehr soviel Luft nach oben.

Vor allem bekomme ich dabei auch meine vielen vielen Zucchinis unter. Ihr werdet es nicht glauben: aber sie sprießen mittlerweile nur so aus der Erde. Hatte ich letztes Jahr bei vier Pflanzen genau nur eine einzige ernten können, habe ich jetzt mit nur insgesamt zwei Pflanzen schon sogar angefangen, die Nachbarschaft damit zu versorgen, weil wir soviel wirklich selbst gar nicht essen können. Gott was bin ich stolz auf mich. Und meine Tomaten werden auch der  Hit. Die Pflanzen sind mittlerweile riesig groß (und ich habe kein Gewächshaus) und  hängen wirklich schon total voll, sind zwar noch grün, aber das wird mindestens genauso gut. Mein Projeklt Supergarten 2016 läuft wirklich .... wer hätte es gedacht? Ok, ich gebe es zu. Nicht alles ist toll. Der Kürbis hat immer nur dann männliche Blüten, wenn keine weiblichen da sind - oder umgekehrt und ist eher nur spärlich in seinem Wachstum vorangekommen. Und meine Radieschen???? Ach herrje, die sind mittlerweile auf 1m hochgeschossen und blühen ganz herrlich in rosé, aber unten eine rote Knolle? Darauf wartet man vergeblich..... aber so hab ich wenigstens ein paar Blumen mehr im Beet. Ist ja auch irgendwie schön ♥

Aber das nur ganz kurz, ich wollte Euch ja vielmehr von meiner aktuellen Lieblingsspeise erzählen. Ein Rezept gibt es dazu nicht wirklich, es ist eher so über die Jahre bei mir entstanden und auch nicht immer gleich. Je nachdem was ich im Haus habe oder auf was ich gerade Lust habe, kommt das dann auch noch dazu. Dennoch habe ich es Euch ein bisschen zusammengeschrieben. Allerdings ohne Mengenangaben, weil das jeder für sich ganz frei nach Belieben machen kann und auch je nach der Menge was man für seine Familie / Haushalt braucht, das sowieso ganz individuell variiert.



Das sind die Zutaten: 
Auberginen
Zucchinis
kleine Cocktailtomaten
Paprikaschoten
Schwarze Oliven
Fetakäse
2-3 Knoblauchzehen
Rosmarin- und Thymianzweige
Meersalz, grob aus der Mühle
Pfeffer, groß aus der Mühle
Olivenöl

Und so geht's:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das ganze Gemüse putzen und in nicht allzukleine Stücke schneiden. Eine Auflaufform (wenn man mehr machen mag, geht das natürlich auch genauso mit dem Backblech), mit Olivenöl ausstreichen und das Gemüse sowie die (ganzen) Knoblauchzehen hinzugeben. Würzen, mit ein wenig Olivenöl nochmals beträufeln, die Rosmarin- und Thymianzweige dazu geben und alles im Backofen für ca. 20-25 Minuten backen. Kurz bevor das Gemüse gar ist, den Feta darauf geben (ob man den ganz lässt oder vorher in Würfel schneidet, kann jeder nach seinem Gusto so machen, wie er möchte) und nochmals kurz damit in den Ofen. Bis dieser leicht verlaufen und ein bisschen Goldgelb geworden ist.

Mit Baguette und einem Glas Weißwein dazu..... ein Traum ♥♥♥



Ich glaub, das gibt es die Woche sicher gleich nochmal wieder. Vielleicht auch einfach mit Kartoffeln statts Feta. Schmeckt bestimmt auch toll.

verlinkt: Creadienstag

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Pamy


Samstag, 9. Juli 2016

Samstagskaffee endlich auch mal sommerlich



Sommerzeit = Eiskaffeezeit. Auch wenn ich die warme Variante immer, egal bei welcher Temperatur und zu welcher Uhrzeit, trinken kann, so gehört der Eiskaffee im Sommer für mich mindestens genauso dazu. Mit ner Portion Extrasahne - versteht sich ja von selbst, oder?

Und während die Bude geputzt ist, meine beiden Männer unterwegs sind, mache ich es mir damit jetzt erstmal auf unserer Terrasse gemütlich. Am Abend werde ich dann mit einer Freundin was Essen gehen. Und weil es heute so schön warm ist, können wir sicher draußen sitzen. Sommer ist einfach toll. ♥


Ich schick Euch zufriedene Samstagsplauschgrüße

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Pamy


Freitag, 8. Juli 2016

{Fotografie} Mein (fast) neues Teil




Ok, ich glaub Ihr habts gemerkt. Irgendwas war anders mit den Fotos im vorletzten Post. Zumindest habt Ihr alle miteinander mehr über meine Fotos gesprochen bzw diese gelobt (vielen Dank übrigens nochmals dafür, hab mich wirklich megamäßig über all die lieben Kommentare gefreut), als dass Ihr Euch über das eigentliche Postthema ausgelassen hättet.

Na und wenn Ihr schon irgendwie was merkt, dann muss ich Euch wohl auch berichten, dass das in der Tat sogar einen Grund hatte. Ok, eigentlich hab ich ja nix anders gemacht als sonst, aber ich habe mal endlich mein "neues" Festbrennweiten Objektiv in die Hand genommen. Ich meine, von neu kann zwar mittlerweile nicht mehr die Rede sein, denn ich habe es bereits im letzten Jahr schon zum Geburtstag bekommen, aber so wirklich damit beschäftigt habe ich mich bisher noch nicht damit.

Das ist leider Gottes nix Ungewöhnliches bei mir. Wenn ich etwas Neues bekomme, was ich noch nicht kenne und es eventuell vielleicht viel Zeit braucht, mich daran zu gewöhnen, schieb ich das erstmal ne ganze Ecke vor mir her. Getreu dem Motto "mach ich morgen" oder auch sehr beliebt "eilt ja nicht". Meine Overlock (und für diese Enthüllung werdet Ihr mich sicher gleich für komplett meschugge halten) stand genau 2 Jahre originalverpackt im Keller, ohne dass ich sie überhaupt auch nur eines Blickes gewürdigt hätte. Sie war weder ein ungeliebtes Geschenk, noch ungewollt. Nein, ich hatte sie mir voller Vorfreude selbst ausgesucht und auch selbst gekauft. Allerdings kam sie eben erstmal einen Stock tiefer. Da hätte im Karton sogar nur ein Backstein drinne sein können und ich hätte es erst nach Ablauf der Garantie gemerkt. Nur weil ich so einen Megarespekt vorm Einfädeln hatte. Als ich mich aber dann doch irgendwann dran gewagt, sie ausgepackt und dann auch nur 15 Minuten dafür gebraucht und letztendlich erkannt habe, wie genial dieses Maschinchen wirklich ist, hätte ich mir danach wirklich in den Hintern beißen können. Aber gut, so isses eben manchmal mit mir.



























Und jetzt eben auch wieder mit diesem Objektiv. Ich musste es unbedingt haben, weil ich ja vom Hörensagen schon wusste, dass es toll sein soll, aber hatte dann wiederum keine Muße, mich damit auseinanderzusetzen. Das hab ich jetzt eben mal bei mein Mittwochs-mag-ich-Post gemacht und prompt ward ich so lieb von Euch für meine Fotos gelobt. Ich gehe davon aus (und Ihr könnte es auch tun), dass ich ab jetzt noch ein bisschen mehr damit experimentieren werde, weil ich selbst ganz arg von den Ergebnissen angetan bin, wenn auch noch einiges verbesserungswürdig ist, da ich mit der Tiefenschärfe noch nicht ganz zufrieden bin. Der Hintergrund ist zwar schön verschwommen, aber der eigentlich scharfe Vordergrund gefällt mir noch nicht so ganz. Ich werde dran arbeiten.  

Im Übrigen handelt es sich um ein Festbrennweiten Objektiv von 50mm und für den Preis ist es wirklich unschlagbar. Vor allem die Lichtstärke beeindruckt mich enorm. Normalerweise mache ich so gut wie alle meine Fotos (also zumindest die, die ich mit der Kamera mache. Die Bilder "draußen" mache ich allerdings mittlerweile fast ausschließlich mit dem Iphone) mit meinem Zoom-Objektiv, weil ich damit einfach enorm flexibel bin. Aber die Belichtung bei dem "kleinen" ist um Welten besser. Ich fotografiere mittlerweile fast ausschließlich im manuellen Modus und habe mich von der Automatikfunktion längst verabschiedet und da fällt es mir -gerade beim Einstellen des ISO-Werts- ganz besonders auf. Da ich ganz helle, leicht überbelichtete Fotos liebe, (musste ich jetzt nicht extra erwähnen, oder?) ist ein lichtstarkes Objektiv für mich natürlich besonders wert- und auch reizvoll. Wobei einen Haken hat es und damit meine ich nicht nur, dass einem bei einer Festbrennweite eben die Möglichkeit zum Zoomen fehlt, sondern dass man -gerade für die Blogfotos- fast nicht aufs Stativ verzichten kann, sonst wird es echt unscharf. Bei meinem Tele ist das anders... da fotografier ich eigentlich alles aus der Hand heraus - weil ich fürs Aufbauen meist zu bequem bin. Und der Autofokus ist auch ein wenig schlechter, aber das find ich nicht wirklich tragisch.



























Als nächstes möchte ich mal draußen damit fotografieren gehen, auch das hab ich bisher noch nicht probiert. Oder Portraits damit schießen. Dafür benutzen ja glaub die Meisten ein solches Objektiv. Da muss ich unbedingt auch mal ran.

Meine Blümchen auf dem Foto sind übrigens (mal wieder) aus Nachbars Garten, dieses Mal aber nicht stibitzt, sondern geschenkt bekommen. Sie sind aus ihrem Urlaub wieder da (wie ihr auf Bild 1 am Wäscheständer schön erkennen könnt) und ich werde nun auch so brav mit Rosen versorgt. Ansonsten seht Ihr in den Collagen immer im Bild links eine Aufnahme mit der Festbrennweite und rechts mit dem Teleobjektiv. Seht Ihr den Unterschied und das, obwohl ich bei Bild 2+3 den ISO mit dem Zoomobjektiv sogar verdoppelt habe? Im letzten Bild (wo es fast gleich ist) dann sogar ver4facht. Ansonsten blieben alle Einstellungen gleich.



























Ich hoffe, ich habe Euch mit meinem kleinen Ausreißer in die Welt der Fototechnik nicht allzusehr gelangweilt, aber vielleicht, so dachte ich, interessiert es den ein oder anderen ja. Und falls nicht, so gibt es wenigstens FridayFlowers, denn Fotomodell waren schließlich meine hübschen Röschen aus Nachbars Garten.

Kommt gut ins Wochenende

***
Pamy



Donnerstag, 7. Juli 2016

Wir wären dann soweit....





Ich würde sagen, das Halbfinale kann kommen - wir wären hier dann soweit. Herr Junior hat alles vorbereitet, die Einsätze sind gesetzt (das war wirklich nicht meine Idee, also ich trage somit auch keinerlei Schuld und Verantwortung im Falle der Idee, es handle sich hier um illegales Glücksspiel *grins*).

Tja, und die Pizza darf auch bald in den Ofen. TK-Pizza, versteht sich ja von selbst. Da steh ich zu, dass das an einem Tag wie heute nicht nur erlaubt, sondern auch richtig toll und cool ist. Und zwar während dem Spiel mit Teller aufm Schoß, süßer Limo für den Herrn und ein frisches kaltes Bier dazu für mich. 

Halbfinale ist schließlich nicht alle Tage. Und gesund ist dann morgen wieder. Auf ein schönes, faires Spiel und dass der Bessere gewinnen möge. 

So, jetzt bin ich aber weg, muss noch schnell das Trikot anziehen


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Pamy