Montag, 11. Juni 2018

{Travel} Unser Urlaub in Nordholland


Über meine Begeisterung für die Nordsee hab ich hier ja schon viel und breit berichtet. Die ist auch weiter ungebrochen. Dennoch war es an der Zeit, sich von den Gebieten, die wir bisher (meist Ostfriesland) bereist haben, ein bisschen zu entfernen und neue Wege zu gehen. Schon länger will ich deshalb auch mal nach Holland, immerhin war ich in jungen Jahren zweimal am Eiselmeer zum Segeln und fand das damals schon megatoll. Auch wenn das schon lange her ist, erinnere ich mich noch genau, wie schön und hübsch dort alles war.


Nachdem Freunde bereits letztes Jahr schon gebucht haben uns gefragt haben, ob wir nicht Lust haben mitzukommen, war der Entschluss schnell gefasst und wir haben (wenn auch ein anderes Haus) einfach nachgebucht.

Und ich kann sagen, dass es -wie eigentlich erwartet- absolut grandios war. Wir hatten mega Glück mit dem Wetter und haben die ersten 4 Tage komplett am Strand verbracht. Dünen soweit das Auge reicht und der Sandstrand war auch einfach nur traumhaft.  Ne Wassertemperatur von 15°C ist vielleicht nur was für Hartgesottene, aber die Kinder hat das eigentlich recht wenig gestört. 

Den einen Tag war es so heiß, dass wir sogar früher wieder zurück sind. Und das im Mai dort oben. Holland war eben genauso von der Hitzewelle wie hierzulande betroffen. Man sagte uns, dass es um diese Jahreszeit noch nie so heiß gewesen sei.


 Selbstverständlich haben wir uns für die komplette Zeit dort auch Räder geliehen, ohne kann man das ja gar nicht machen. Alleine die 2,5km zum Meer wären schwierig zu Fuß (vor allem mit den Kindern) gewesen und außerdem ist das Feeling mit dem Rad sowieso ein ganz anderes. So haben wir es wirklich geschafft, außer zum Großeinkauf ganz am Anfang, die ersten 5 Tage komplett ohne Auto zu verbringen. Abends zum Grillen mit der Flasche Wein im Korb zu den Freunden.... das war dann schon ein herrliches Gefühl. Allzumal wir das Glück mit unserem Wohnort Groet hatten, der zwar direkt am Meer gelegen, jedoch relativ wenig touristisch ist. Viele Einheimische oder eben Holländer und eben nicht in einem der dort so oft verbreiteten Ferienparks, von denen ich ja nicht unbedingt ein so großer Fanbin. Gerade am Abend dann so durch die Straßen dort zu fahren, während es noch herrlich warm ist, hat sich schon echt toll angefühlt. 


Nachdem das Wetter nach ein paar Tagen kleines bisschen schlechter wurde, haben wir dann auch mal ne größere Radtour gemacht, was in Anbetracht der topfebenen Ebenen überhaupt kein Problem ist, naja zumindest solange, bis man keinen Gegenwind bekommt. Wenn man dann aber in ein leckeres Pfannkuchenhaus direkt in einer Windmühle einkehren kann, ist sowieso alles wieder gut. Wobei natürlich der Pfannkuchen lecker war und nicht die Windmühle ;)


Zudem haben wir den berühmten Käsemarkt in Alkmaar besucht und waren dort auch ein bisschen shoppen. Was haben die Holländer nicht für schöne Geschäftchen, wobei mir (natrlich) am Besten der eine Stoffladen gefallen hat. Der war aber auch traumhaft. Vor lauter Staunen und mich ean den schönen Stoffen erfreuen, hab ich sorgar ganz vergessen, ein paar Bilder zu machen. Dabei wären diese von diesem Laden sicher auch zeigenswert gewesen. 


Hätte ich im Moment mehr Zeit, hätte ich die Schätzchen, die ich dort erworben habe, sicher schon längst vernäht bzw. zumindest mal angeschnitten. Wäre da nur nicht immer die Sache mit dem Alltag, der einen nach dem Urlaub schneller wieder einholt, als man gucken kann. 

Aber auch viele andere Läden und Geschäfte waren absolut toll, man kam ja gar nicht aus dem Staunen und zum Leidwesen der Männer auch Einkaufen heraus. Wobei das eher mit der Befürchtung zusammenhing, ob wir den ganzen Deko- und Keramikkram, den die Freundin und ich dort erstanden haben,  dann am Ende auch wirklich noch ins Auto zum Heimfahren bekommen. ;)


Tja und so ging er nach einer Woche auch schon wieder zu Ende, dieser wunderbare Urlaub mit einem Holland, genau wie man es sich vermutlich auch vorstellt: Fahrräder, Käse, unendliche Weiten, Windmühlen, Schafe, die herrlichsten Blumen, tolle Häuser, geschmackvolle Gärten, der leckersten Apfeltarte ever, die ebenfalls ultraleckeren selbstmachten Karamell-Honig-Waffeln und natürlich dem Meer. 

Eines steht jetzt schon fest: wir kommen garantiert wieder. Alleine schon deshalb, weil ichs wieder nicht nach Amsterdam geschafft habe, dabei steht diese Stadt schon sooo lange auf meiner Agenda und ich wollte in dieser Woche eigentlich auch unbedingt dorthin. 

Aber man braucht ja auch noch Wünsche. Wobei das vielleicht auch das nächste Ausflugsziel für nen kleinen Mädelstripp werden könnte. Zumindest haben wir das in letzter Zeit schön öfter mal so angedacht. 

Und bis dahin machen wir es uns eben auch zuhause schön. Alltag hin oder her. Wobei der im Moment ganz schön herausfordernd ist, weil schon wieder ein Termin den nächsten jagt und ich befürchte, dass das auch noch ne ganze Weile so weitergehen wird. Aber so isses nun mal und ändern kann mans eh nicht, immerhin schaffen wir es immer mal zwischendurch, uns ein paar Durchschnaufmomente im Freibad zu verschaffen. 

Zumindest so lange das Wetter hält, was es heute zwar leider nicht tut, aber für die Natur und Landwirtschaft wirds natürlich höchste Zeit. Da verzichten wir auch mal gerne auf ein kühles Bad im Nass. 


In diesem Sinne wünsche ich Dir nen schönen Wochenstart

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Pamy



Mittwoch, 30. Mai 2018

Meine Mai-Reste



Heute kommen meine Mai-Reste direkt aus dem Urlaub. Nach all den Tagen mit absolutem Superwetter und hochsommerlichen Temperaturen hat es nun mal die ganze Nacht geregnet und nachher soll auch nochmal ein bisschen was kommen, so dass wir nicht ganz so früh los müssen und ich eben auch mal Zeit für nen kleinen Post habe. Wie gut, dass wir WLAN im Haus haben. Bei der Million von Bildern, die ich mittlerweile schon von hier gemacht habe, gibts sicher auch noch nen ausführlichen Reisebericht, hier gehts ja erstmal primär um meine Reste im Mai ;)

Mit den allseits bekannten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus vier Fotos. 

Im Mai hab ich viel genäht (der Ofenhandschuh ist übrigens mal wieder in unserem Nähcafé beim Mehrgenerationentreff entstanden), gebacken und jetzt eben auch viel Urlaub gemacht, das spiegelt sich dann eben auch in meiner Restebox wieder. 

So, ich bin mich jetzt noch ein bisschen erholen - Du hörst wieder von mir, wenn wir wieder da sind. 


Lass es Dir ebenfalls gut gehen


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Pamy


Montag, 14. Mai 2018

foto of the day







Nein, das Foto ist nicht von mir. Sondern vom Herrn Sohnemann. Er wollte Fotos machen, hat sich meine Kamera geschnappt, sich damit an die Straße gesetzt und einfach mal so drauflos geknipst. Die Kamera war noch im manuellen Modus meiner letzten Innenraumfotos eingestellt und somit eigentlich viel zu überbelichtet für draußen, vor allem wenn dort die Sonne scheint. Eigentlich. Denn ich finde das Foto, auch wenn es ein reines Zufallsprodukt ist, absolut grandios. Im Übrigen findet er das selbst auch und hat gemeint, ich solle das Bild hier unbedingt zeigen. Also: Wunsch erfüllt :)
 
Komm gut in die Woche
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Pamy

 

Samstag, 12. Mai 2018

{Back- und Nähliebe vereint} Und was schenkst Du Deiner Mutter zum Muttertag?





"Eigentlich" sollte meine Mutter dieses Jahr zum Muttertag ja nix bekommen, da das letzte Weihnachtsgeschenk etwas großzügiger ausgefallen ist, als eigentlich üblich. Aber Muttertag und nix mitbringen und das obwohl die Mutter einen auch noch an diesem Tag bekocht? Geht ja auch nicht. Also dachte ich: ok, backste halt nen Kuchen. Und Blümchen, die sind schließlich auch obligatorisch an diesem Tag. Vor allem sind die Wiesen gerade voll davon und schreien förmlich danach, gepflückt zu werden. Ich lieeeebe Wiesenblumen. Da der Herr Sohnemann und ich vorhin eh mit dem Rad über Wald und Wiesen unsre neue Lieblingsstrecke gefahren sind (der Göttergatte weilt derzeit in Hamburg und ist somit nicht zugegen), hat es sich direkt angeboten, gleich ein paar Hahnenfußgewächse mitzunehmen. Das waren am Ende soviel, dass für mich selbst dabei auch noch ein Strauß dabei rausgesprungen ist. 

Gebacken habe ich dann noch einen Rhabarber-Streusel-Käsekuchen, den ich die Tage bei Bine gesehen habe. Ob er schmeckt wird sich erst morgen zeigen, daher gibt es auch keine Bilder von innen, da ich ihn ja vorab nicht anschneiden kann. Aber wenn er nur ansatzweise so schmeckt wie er ausschaut und vor allem auch riecht, dann kann das nur megalecker werden. Zum Glück hab ich einen so großen Rhabarbervorrat, da kann ich direkt noch einen Zweiten backen. 



Nur wie bring ich den Kuchen jetzt zu meiner Mutter? "Hat die denn keinen Kuchencontainer?" wirst Du Dich jetzt sicher fragen. Klar hab ich sowas, wie jeder Haushalt natürlich auch gleich mehrere, aber ich mag diese Plastikdinger ja eigentlich gar nicht. Weil ich eben kein Plastik mag. Auch wenn sie sehr praktisch sind und bei Sahnetorte zudem noch unverzichtbar. Aber bei diesem Kuchen funktioniert der Transport auch hervorragend mit einer genähten Variante und das Beste dabei: ich hab vorhin direkt eine neue Kuchentasche für meine Mutter genäht und die bekommt sie gleich mitgeschenkt. D.h. ich bin für morgen -für das, dass es eigentlich nix hätte geben sollen- echt gerüstet und mein Geschenk kann sich wie ich finde auch echt sehen lassen. Der Kuchen ist dann für die ganze Familie und so haben dann immerhin alle was davon. Ich finde, ich hatte schon schlechtere Ideen ;)

Verwendet habe ich übrigens einen schon ewig in meinen Besitztümern befindlichen Stoff vom Möbelschweden, der sich für ein solches Projekt aufgrund seiner Robustheit ja besonders gut eignet. Zudem wars noch ein perfektes Stoffabbauprojekt, ich kann ja nicht immer nur Stoffe kaufen, sondern muss se irgendwann vielleicht dann doch auch mal vernähen.  



So, jetzt setz ich mich noch ein bisschen mit meinem aktuellen Buch auf die Terrasse bevor es dann irgendwann um 21.00 Uhr mit dem diesjährigen ESC losgeht. Ich bin ja trotz aller Kritik (und alle Kritiker haben sicher auch allesamt Recht) bekennender ESC-Fan, egal wie sehr ich mich da heute Abend bestimmt selbst wieder aufregen muss über Schiebung, Ungerechtigkeiten und was auch immer. Trotzdem mag ich diese Show. Ich hab vorgestern schon das 2. Halbfinale geschaut (beim 1. hatte ich leider keine Zeit) und habe für mich sogar schon einen Favoriten: Slowenien. Ich bin gespannt, wie weit sie es dann heute Abend bringen. Naja und auf das Ergebnis von Michael Schulte bin ich natürlich mindestens genauso gespannt, ich finde er singt toll und er geht auch mit einem wunderschönen Lied an den Start. Nun hoffe ich, die anderen Länder sehen das genauso und es kommt am Ende nicht eine so desaströse Platzierung wie in den vergangenen Jahren dabei heraus. 


Aber ich schweife ab, ich wollte ja eigentlich nen Muttertagspost und keinen zum ESC schreiben ;)

In diesem Sinne wünsche ich Dir somit ebenfalls morgen einen wunderschönen Muttertag, entweder weil Du selbst eine bist oder diesen Tag doch hoffentlich  mit Deiner eigenen Mutter feiern kannst. 


Rezept: von hier
Nähanleitung Kuchentasche: von hier


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Pamy

Freitag, 11. Mai 2018

{Nähliebe} Ich hab mir da mal eine Bluse genäht



Ich bin ja ein absoluter Blusenfan. Blusen gehen nämlich immer und kleiden einen einfach gleich viel eher, als das ein T-Shirt, Pulli oder sonst waskann. Büro- und freizeittauglich zugleich. Im Winter ne Weste und ein Schal drauf, auch das geht super und so wimmelt es in meinem Kleiderschrank nur so von Blusen in allen Farben und Formen. 

Was ich bisher noch nicht gewagt habe: mir selbst eine zu nähen. Über diesen Schatten bin ich nun einfach mal gesprungen und hab mir eine genäht. Nach kurzer Suche wurde ich dann sogar relativ schnell fündig und ich hab mich für eine Allie von Pattydoo entschieden. Mir hat nämlich besonders die Schlichtheit und die Variatonsmöglichkeiten mit zwei verschiedenen Kleidern gut gefallen. Außerdem fand ich auch den Schlitz am Rücken und das mit Belegen gearbeitet wird, so schön. 



Da ich jedoch befürchtet habe, dass ichs beim Erstversuch versaue, hab ich mir nicht gleich nen teuren Blusenstoff gekauft, sondern erstmal geschaut, was ich noch so im Stoffregal habe. Ist ja nicht so, dass dort gähende Leere oder gar ähnliches herrschen würde und so lag da einer, den ich eigentlich schon immer zu ner Bluse vernähen wollte. Der hätte zum Glück auch keine 10cm kürzer sein dürfen, hat ganz genauso gepasst, als habe er nur auf diesen Einsatz gewartet. 

Blöderweise habe ich beim Zuschneiden irgendwas verhunzt, das hat sich dann im kompletten Nähvorgang gerächt. Da ich wirklich den letzten Zentimeter Soff aufgebraucht hatte, war da auch nix mehr mit nachschneiden. So hat sich dann auch ständig dieser Fehler bemerkbar gemacht und ich musste wieder irgendwas ändern, raffen oder sonst irgendwie improvisieren. Das hat mich schon ziemlich an meine (nervlichen) Grenzen gebracht. Auch, dass der Stoff ständig verrutscht ist, naja, ist ja auch kein Wunder, wenn man beim 1. Blusennähversuch gleich die Königsdisziplin mit Viskose wagt. Aber als ich endlich fertig war und das gute Stück zum ersten Mal anhatte, war ich so verliebt in mein neues, endlich auch mal selbstgenähtes Blüschen, dass sich alle Mühen und Fluchanfälle zwischendurch echt gelohnt haben. 


Als Nächstes will ich mir mit dem Schnitt ein Kleid nähen, und zwar das Modell mit dem angesetzten Rockteil, bei dem ich planen, einen ganz leichten und hellen Jeansstoff zu verwenden. Das verrutscht mir dann auch nicht und den Fehler mit der abgeschnittenen Ecke passiert mir dann auch nicht mehr. Hätte das hiesige Stofflädchen heute aufgehabt, hätte ich sicher gleich 2 Meter von solch einem Stoff mit nach Hause geschleppt ;). 

Muss ich halt Montag hin. Wenn das nicht das ein oder andre neue Schwimmbadkleidchen gibt, weiß ich auch nicht. Hach.... da freu ich mich jetzt schon drauf. 

Hab ein feines Wochenende
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Pamy

Freitag, 4. Mai 2018

{Foodlove} alte Liebe rostet nicht: Griesbrei








Neulich hab ich irgendwo bei Insta auf irgendso ner hippen Ernährungsseite etwas gesehen, dass ich ja schon schier vergessen hätte: Griesbrei. Den gabs bei mir in meinen jungen und zu den weder noch liiert geschweige denn verheiratet Zeiten wirklich ständig. Geht schnell, schmeckt und ist auch noch schön süß. Männer mögen das ja nicht so gerne (zumindest meine beiden nicht) und irgendwie ist dieses Gericht bei mir immer weiter in Vergessenheit geraten.

Bis ichs eben die Tage wieder gesehen habe. Wobei ich da ja schon schmunzeln musste. Bei mir ist Griesbrei einfach nur: Weizengries in leicht gezuckerter Milch aufkochen und fertig. Der Griesbrei, den ich da gesehen habe, war vollgestopft mit verarbeiteten Lebensmitteln, weiß nicht mal mehr, ob da überhaupt echter Gries mit drinne war vor lauter Eiweißersatzprodukten und sonstigem Superfoodgedöns. 




Und dann am Ende noch der Hashtag #eatclean. Ich frag mich ja schon, ob manch ein Superfoodblogger überhaupt nen blassen Schimmer davon hat, WAS eigentlich eatclean ist. Für mich ist dieses sogenannte reine Essen einfach alles, was nicht künstlich hergestellt wurde, sondern in seiner Urform von mir selbst weiterverarbeitet wird. Also wenn ich einen Kartoffelbrei haben will , nehme ich dazu Kartoffeln, koche diese weich, gebe warme Milch, Butter, Salz und Muskat dazu und fertig ist mein Kartoffelbrei. Dazu brauche ich dann weder irgendwelche Flöckchen mit Eiweißpulverzeug und was auch immer. Egal ob das dann superhealthy, vegan oder was auch immer ist oder eben vielleicht auch nicht. Das ist zwar dann vielleicht ein bisschen oldschool, aber dafür echt und rein und nix, das im Labor künstlich erschaffen wurde. Ich kann mir eben nicht vorstellen, dass solche verarbeiteten Lebensmittel am Ende gesünder sein sollen. Ob das jetzt unbedingt diättauglich ist, sei natürlich mal dahingestellt, aber zur Not kann ich immer noch den Zucker weg lassen oder beim Kartoffelbrei eben ein bisschen weniger Butter nehmen. Letztendlich liegt alles eh immer in Maß und Ziel und vor allem geht es um eines: um den Genuss und das kann man bei Griesbrei eben ganz arg viel, weil es zu den absoluten Soulfood-Gerichten gehört. Noch ein paar Früchte dazu, dann wird es noch leckerer und natürlich auch noch ein bisschen gesünder. 



Wenn dann noch ein frisch gepflückter Fliederstrauss in meiner Vase auf meinem Esstisch steht, dann schmeckt es sowieso nochmal gleich doppelt so gut. Alleine dieser Duft. Mal sehen, wie lange dieser hält. Letzte Woche musste ich ja dank Christels Post voller Erstaunen feststellen, dass ich in Sachen "Flieder in der Vase" wohl bisher alles falsch gemacht habe, was man nur so falsch machen kann. Nun hab ich mich strikt an den 6-Punkte-Plan gehalten und bin gespannt, ob der Strauss nun ein paar Tage länger frisch hält als sonst. 



verlinkt: FridayFlowers

Hab ein schönes Wochenende

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Pamy




Montag, 30. April 2018

{Fotografie} geliebte Käferperspektive



Im nächsten Leben werde ich ein Käfer, dann hab ich immer solche Aussichten ;)
 
Solche Fotos entstehen übrigens, wenn man das Wetter spontan nutzt und die Maitour einfach um zwei Tage vorverlegt. Gestern war es schließlich besser als für morgen gemeldet und manchmal muss man eben die Feste feiern, wie sie fallen.
 
Sollte es morgen wider Erwarten doch noch gut werden, wird dann halt eben nochmal gelaufen.
 
 
In diesem Sinne wünsche ich Dir morgen einen schönen 1. Mai
 
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Pamy

 
 

Donnerstag, 26. April 2018

Meine April-Reste


Kaum zu glauben, dass der April jetzt auch schon wieder so gut wie gelaufen ist. War nicht gerade erst Silvester? Und jetzt schon wieder fast das halbe Jahr vorbei???? Naja ok, das dauert zwar noch zwei Monate, aber was sind in Anbetracht dieser Tatsache denn schon 8 Wochen? Manchmal ist es echt nicht zu fassen, wie schnell das alles geht und wie schnell man dann eigentlich auch schon wieder auf den nächsten 31.12. zurast. 

Umso lieber nehme ich mir dann zumindest einmal im Monat die Zeit, mir meine Fotos der letzten 30 Tage anzuschauen und sie zu ner Collage zusammenzusetzen, natürlich immer nur aus Fotos, die es sonst noch nicht in den Blog geschafft haben. Über den "Klappladenfund" in meiner Mittagspause hab ich mich übrigens besonders gefreut. Wie oft bin ich schon -anscheinend völlig blind- daran vorbeigelaufen ohne zu sehen, welch hübsches Fotomotiv das doch wirklich ist. Ich war tatsächlich ganz entzückt ;)... aber auch die andren Motive haben es mir diesen Monat besonders angetan.
 

Höchst sommerlich kam der April schließlich auch daher, was definitiv mehr als toll war. Allerdings bedeutet das auch (zumindest meinte das neulich ein Meteorologe), dass der Mai dann vermutlich nicht so prickelnd wird. Man könne es nicht zu 100% sagen, aber die Wahrscheinlichkeit, für Suddelwetter, wenn der April so gut war, sei dann wohl ziemlich hoch. Nicht sehr erbaulich, aber man kann ja mal hoffen, dass er sich getäuscht hat. Denn immerhin haben wir im Mai viel vor. Urlaub zb. und da mag ich auf gar keinen Fall schlechtes Wetter haben. Ach was freu ich mich da jetzt schon drauf, denn wie lange will ich schon nach Holland (das letzte Mal ist 25 Jahre her) und endlich wird dieser Traum wahr. Nach Nordholland ans Meer - da wo ich gefühlt irgendwie heute schon hin gehöre.

Nun gut, das ist zwar erst Ende Mai soweit und dauert somit noch ein bisschen, aber Vorfreude ist immerhin die schönste Freude. 

 
 
verlinkt: Monatscollage
 
 
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Pamy


Dienstag, 24. April 2018

{Foodlove} Neuer Lieblingskuchen - herrlich saftiger Zitronenkuchen -



Der Herr Sohnemann weiß ja meistens schon ganz genau was er will. Und ein gutes Gedächtnis hat er zudem auch noch. Nun kam er letzte Woche an und fragte mich, ob ich noch wisse, welchen Kuchen er da im letzten Jahr (-im Juni!!!!-) auf dem Fest XY gegessen habe und dass ich diesen unbedingt auch mal backen soll. Einen Zitronenkuchen. Ich dachte noch "hä"? Mein Sohn will Zitronenkuchen, obwohl er Zitronen hasst? Felsenfest hat er dann behauptet, dass sei sein Lieblingskuchen (aha) und büdde büdde büdde, mach mir bitte auch mal so einen. Und büdde büdde auch unbedingt wie der damals mit ner dicken fetten (Zitronen-)Zuckergussschicht überzogen.
Also gut, nichts leichter als das, dann hab ich ihm eben diesen Kuchen gebacken, er wurde auch als mindestens genauso gut als der auf dem Fest bezeichnet, als neuer Lieblingskuchen ausgerufen und leergefuttert ist er mittlerweile auch schon. Aber ich muss sagen, er war auch wirklich fein... herrlich frisch und bei dem gigantischen Wetter entsprechend passend und sehr saftig.

Hier das Rezept:
Zutaten:
4 Eier
150g Zucker
1 P. Vanillerzucker
250g Margarine
1 Prise Salz
300g Mehl
1 P. Backpulver
75ml Milch
1 unbehandelte Zitrone
250g Puderzucker
 
 
Zubereitung:
Den Backofen (Umluft: 160 °C) vorheizen. Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben. Die Schale einer Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Eier schaumig schlagen und Margarine, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und ebenfalls gut verrühren. Zitronenabrieb und die Hälfte des Zitronensafts unterrühren, der restliche Saft wird für die Glasur benötigt.

Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz gründlich vermischen und im Wechsel mit 75 Milch unter den Teig rühren. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und den Zitronenkuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Glasur 4-5 EL Zitronensaft und 250 g Puderzucker zu einer dicken, glatten Masse verrühren und über den Zitronenkuchen verteilen - fertig ist ein saftiger Zitronenkuchen für die Kastenform












 





Und tatsächlich sehr lecker. Ich gehe davon aus, dass es diesen Kuchen bei uns -gerade an den warmen Tagen- jetzt bestimmt auch öfter gibt. Wenn ich überhaupt Zeit zum Backen habe.... immerhin macht am Wochenende das Freibad auf und wenn uns das Wetterchen hier weiter so verwöhnt, dann werd ich in nächster Zeit wohl nicht viel zu Hause sein ;)

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen tollen Dienstag.


verlinkt: Creadienstag


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Pamy


Dienstag, 17. April 2018

{Creadienstag} Papierschöpfen




Einmal im Monat bieten ein paar Freundinnen und ich ein kreatives Angebot in unserem Mehrgenerationentreff an. Da gibt es dann beispielsweise Basteln mit Kindern, Nähcafe, Upcycling und solche Dinge. Gemeinsam kreativ zu sein macht einfach unglaublich viel Spaß und verbindet. Dank Pinterest gehen uns zum Glück nie die Ideen aus und zudem ist es oft so, dass einem während des Tuns soviele zusätzliche Sachen zu dem angebotenen Thema einfallen, dass man dies beim nächsten Mal am Liebsten gerade nochmals anbieten möchte.

Letzte Woche hieß es dann Papierschöpfen... eine echt tolle Sache. Ich kannte es nur von einem Mittelaltermarkt, der bei uns in der Nähe immer nur alle 5 Jahre stattfindet und einfach sensationell ist. Da haben es die Kinder an einem Stand ausprobiert und ich hab damals ein paar neugierige Fragen an die Dame dahinter gestellt.

Dass wir das dann vielleicht auch mal selber machen, hätte ich damals auch nicht gedacht. Auf jeden Fall haben wir uns zunächst erst einmal hier die entsprechenden Rahmen bestellt.


Am Tag vor dem eigentlichen Event haben wir uns dann getroffen, um den Papierbrei anzusetzen, am Besten nimmt man dazu  ein paar alte Zeitungen. 8 Doppelseiten (in 3cm große Stücke reißen) auf 3 Liter Wasser. Das Ganze lässt man über Nacht stehen, will man dagegen direkt loslegen, übergießt man das Papier mit 3 Liter kochendem Wasser. Die entsprechenden Farben erhält man durch das Zutun von Servietten. Das Ganze muss man dann mit dem Mixer durchpürieren und stehen lassen. Am nächsten Tag nimmt man 3 x 0,5l der Masse und löst sie in einer Wanne mit ca 25l Wasser auf - das ist die Schöpfmasse.... Wird der Papierbrei im Wasser durch das bereits geschöpfte Papier weniger, muss man immer wieder von dem Brei nachgeben.

Geschöpft wird dann mit dem Rahmen, man benötigt weiter viele Handtücher, Vliese, einen Schwamm zum Trockentupfen und ein Auswellholz und vor allem: gutes Wetter, damit man das alles draußen veranstalten bzw. auch aufhängen kann. Leider haben wir den einzigen Regentag der Woche erwischt und mussten alles drinnen machen, was ne ganz schöne Sauerei ergab und die Papiere sind auch nicht getrocknet. Aber gut, so ist das dann eben manchmal. Jeder hat dann seine Sachen mit nach Hause genommen und eben dort dann nochmal aufgehängt. 


Während des Schöpfvorgangs kann man zudem noch Blumensamen (beispielsweise für Samenpapier) oder zu Dekozwecken Glitzer, Gräser, Blumen oder was auch immer mit hinzugeben. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Nach dem Auslösen. Auswellen, Aufhängen und Trocknen lassen. Danach kann man das Papier beschreiben, Karten draus basteln, Anhänger gestalten oder was auch immer. 

Ich selbst habe mein mit Samen getränktes Papier später ausgestanzt, so hab ich hübsche Samenpapiere, die sich nun super toll verschenken lassen. 




Die Papierschöpfaktion hat uns -und hoffentlich auch allen Teilnehmer- superviel Spaß gemacht und vor allem freue ich mich darüber, dass wir uns die Rahmen privat angeschafft haben. So konnte jeder von uns den nun ganz neu erstandenen Papierschöpfrahmen mit nach Hause nehmen und das Ganze -wenn das Wetter dann auch passt- nochmal draußen im Garten veranstalten. Da freue ich mich jetzt schon drauf.


Falls Du aus der Nähe bist und auch mal Lust hast, bei uns reinzuschauen, am 18. Mai gibt's wieder ein Nähcafé und da nähen wir  dann mit Kindern ein Nackenkissen. Hier geht's zu den Infos und zur Anmeldeadresse.
Hab nen tollen Tag
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Pamy