Montag, 11. Juni 2018

{Travel} Unser Urlaub in Nordholland


Über meine Begeisterung für die Nordsee hab ich hier ja schon viel und breit berichtet. Die ist auch weiter ungebrochen. Dennoch war es an der Zeit, sich von den Gebieten, die wir bisher (meist Ostfriesland) bereist haben, ein bisschen zu entfernen und neue Wege zu gehen. Schon länger will ich deshalb auch mal nach Holland, immerhin war ich in jungen Jahren zweimal am Eiselmeer zum Segeln und fand das damals schon megatoll. Auch wenn das schon lange her ist, erinnere ich mich noch genau, wie schön und hübsch dort alles war.


Nachdem Freunde bereits letztes Jahr schon gebucht haben uns gefragt haben, ob wir nicht Lust haben mitzukommen, war der Entschluss schnell gefasst und wir haben (wenn auch ein anderes Haus) einfach nachgebucht.

Und ich kann sagen, dass es -wie eigentlich erwartet- absolut grandios war. Wir hatten mega Glück mit dem Wetter und haben die ersten 4 Tage komplett am Strand verbracht. Dünen soweit das Auge reicht und der Sandstrand war auch einfach nur traumhaft.  Ne Wassertemperatur von 15°C ist vielleicht nur was für Hartgesottene, aber die Kinder hat das eigentlich recht wenig gestört. 

Den einen Tag war es so heiß, dass wir sogar früher wieder zurück sind. Und das im Mai dort oben. Holland war eben genauso von der Hitzewelle wie hierzulande betroffen. Man sagte uns, dass es um diese Jahreszeit noch nie so heiß gewesen sei.


 Selbstverständlich haben wir uns für die komplette Zeit dort auch Räder geliehen, ohne kann man das ja gar nicht machen. Alleine die 2,5km zum Meer wären schwierig zu Fuß (vor allem mit den Kindern) gewesen und außerdem ist das Feeling mit dem Rad sowieso ein ganz anderes. So haben wir es wirklich geschafft, außer zum Großeinkauf ganz am Anfang, die ersten 5 Tage komplett ohne Auto zu verbringen. Abends zum Grillen mit der Flasche Wein im Korb zu den Freunden.... das war dann schon ein herrliches Gefühl. Allzumal wir das Glück mit unserem Wohnort Groet hatten, der zwar direkt am Meer gelegen, jedoch relativ wenig touristisch ist. Viele Einheimische oder eben Holländer und eben nicht in einem der dort so oft verbreiteten Ferienparks, von denen ich ja nicht unbedingt ein so großer Fanbin. Gerade am Abend dann so durch die Straßen dort zu fahren, während es noch herrlich warm ist, hat sich schon echt toll angefühlt. 


Nachdem das Wetter nach ein paar Tagen kleines bisschen schlechter wurde, haben wir dann auch mal ne größere Radtour gemacht, was in Anbetracht der topfebenen Ebenen überhaupt kein Problem ist, naja zumindest solange, bis man keinen Gegenwind bekommt. Wenn man dann aber in ein leckeres Pfannkuchenhaus direkt in einer Windmühle einkehren kann, ist sowieso alles wieder gut. Wobei natürlich der Pfannkuchen lecker war und nicht die Windmühle ;)


Zudem haben wir den berühmten Käsemarkt in Alkmaar besucht und waren dort auch ein bisschen shoppen. Was haben die Holländer nicht für schöne Geschäftchen, wobei mir (natrlich) am Besten der eine Stoffladen gefallen hat. Der war aber auch traumhaft. Vor lauter Staunen und mich ean den schönen Stoffen erfreuen, hab ich sorgar ganz vergessen, ein paar Bilder zu machen. Dabei wären diese von diesem Laden sicher auch zeigenswert gewesen. 


Hätte ich im Moment mehr Zeit, hätte ich die Schätzchen, die ich dort erworben habe, sicher schon längst vernäht bzw. zumindest mal angeschnitten. Wäre da nur nicht immer die Sache mit dem Alltag, der einen nach dem Urlaub schneller wieder einholt, als man gucken kann. 

Aber auch viele andere Läden und Geschäfte waren absolut toll, man kam ja gar nicht aus dem Staunen und zum Leidwesen der Männer auch Einkaufen heraus. Wobei das eher mit der Befürchtung zusammenhing, ob wir den ganzen Deko- und Keramikkram, den die Freundin und ich dort erstanden haben,  dann am Ende auch wirklich noch ins Auto zum Heimfahren bekommen. ;)


Tja und so ging er nach einer Woche auch schon wieder zu Ende, dieser wunderbare Urlaub mit einem Holland, genau wie man es sich vermutlich auch vorstellt: Fahrräder, Käse, unendliche Weiten, Windmühlen, Schafe, die herrlichsten Blumen, tolle Häuser, geschmackvolle Gärten, der leckersten Apfeltarte ever, die ebenfalls ultraleckeren selbstmachten Karamell-Honig-Waffeln und natürlich dem Meer. 

Eines steht jetzt schon fest: wir kommen garantiert wieder. Alleine schon deshalb, weil ichs wieder nicht nach Amsterdam geschafft habe, dabei steht diese Stadt schon sooo lange auf meiner Agenda und ich wollte in dieser Woche eigentlich auch unbedingt dorthin. 

Aber man braucht ja auch noch Wünsche. Wobei das vielleicht auch das nächste Ausflugsziel für nen kleinen Mädelstripp werden könnte. Zumindest haben wir das in letzter Zeit schön öfter mal so angedacht. 

Und bis dahin machen wir es uns eben auch zuhause schön. Alltag hin oder her. Wobei der im Moment ganz schön herausfordernd ist, weil schon wieder ein Termin den nächsten jagt und ich befürchte, dass das auch noch ne ganze Weile so weitergehen wird. Aber so isses nun mal und ändern kann mans eh nicht, immerhin schaffen wir es immer mal zwischendurch, uns ein paar Durchschnaufmomente im Freibad zu verschaffen. 

Zumindest so lange das Wetter hält, was es heute zwar leider nicht tut, aber für die Natur und Landwirtschaft wirds natürlich höchste Zeit. Da verzichten wir auch mal gerne auf ein kühles Bad im Nass. 


In diesem Sinne wünsche ich Dir nen schönen Wochenstart

***
Pamy



Sonntag, 17. Juli 2016

{Travel} Unser Kurztrip in den Schwarzwald



Bereits schon vorletztes Wochenende hat es uns für 3 Tage (wenn man die Anreise, die erst freitags nachmittags erfolgte, mal als vollen Tag rechnen will) in den Schwarzwald verschlagen. Mein Mann musste dort zu einem Seminar, hatte aber auch Geburtstag und den wollten wir drei irgendwie nicht wirklich getrennt voneinander feiern. Also sind mein Sohn und ich einfach mitgefahren.

Während der Gatte dann tagsüber in irgendeinem Tagungsraum sitzen musste, haben wir beide dann die Zeit mit schöneren Dingen verbracht. So waren wir z.B. am Titisee, Eisessen, aber auch in einem tollen, ganz klein und schnuckeligen Thermalbad mitten eingebettet in einem ganz nostalgischem Schwarzwalddorf. Das war echt herrlich, gerade auch in Anbetracht des total kalten und verregneten Tages. Abends waren wir dann wieder zusammen, haben fein gegessen und am nächsten Tag war kein Seminar mehr, d.h. wir sind an den  Feldberg gefahren und haben dort ne ganz ordentliche Portion an Höhenmetern erwandert. Einkehr auf einer urigen Hütte natürlich inklusive.




Obwohl ich ja normal nicht so der Wandersmann äh die Wandersfrau bin, war es dennoch total schön und tat auch mal wieder total gut. So eine kleine Auszeit aus dem Alltag ist wirklich Gold wert und kann man eigentlich auch nicht oft genug machen.

In den Bergen war es so schön, da freue ich mich nun umso mehr auf das nun vor uns liegende Sommerlager. Ihr wisst, mein Mann und ich fahren seit ein paar Jahren in den Sommerferien immer für zwei Wochen mit ner Horde Kinder in die Ferienfreizeit, um für diese dort zu kochen (der Junior ist natürlich auch mit dabei, aber der ist nicht wirklich in der Küche anzutreffen). Und dieses Mal verschlägt es uns eben direkt in die Berge, nämlich nach Saalbach/Hinterglemm in den Kitzbühler Alpen im Salzburger Land in Österreich und wir werden auch direkt an einer Bergbahn wohnen. Trotz aller Anstrengung, welche eine Vollverpflegung für 80 Mann so mit sich bringt, wird es sicher wieder ein Heidenspaß und so langsam steigt auch schon bei mir die Vorfreude. Alleine die Kulisse um uns herum wird traumhaft sein und wenn man abends nach getaner Arbeit mit dem ganzen Team draußen sitzt, um den Abend ausklingen zu lassen, dann ist das schon ne unglaublich tolle Atmosphäre. Oder morgens, wenn noch keiner außer mir wach ist (ich bin ein absolut früher Vogel) und ich ganz alleine und bei noch absoluter Ruhe meinen ersten Kaffee (auf den noch gefühlte 100 am Tag folgen) draußen trinke und es irgendwann hier und da zu klappern anfängt, die ersten Stimmen flüstern irgendwo und so allmählich das Lager aufwacht. Herrlich sag ich Euch..... 


Aber jetzt erzähle ich Euch die ganze Zeit, wie es wohl sein wird. Dabei wollte ich Euch doch eigentlich vielmehr berichten, wie es uns da so letzte Woche im Schwarzwald ergangen ist.

Schön war es. Gut tat es. Sollte man viel öfter machen. Weil macht man sowieso viel zu selten. Gerade auch in Bezug auf mein Thema vom Freitag. Das Leben viel mehr genießen, hab ich mir mal wieder ganz dick und fett aufs Programm geschrieben. Vielen Dank übrigens auch für all Euren tollen, einfühlsamen und empathischen Kommentare. ♥♥♥

Und heute lassen wir es hier (mal ausnahmsweise) ganz gemütlich angehen. Die nächsten drei Wochen werden sehr anstrengend werden, denn nicht nur die Ferienfreizeit -übernächste Woche-  steht an, sondern das kommende Wochenende sind wir erst mal noch im Zeltlager. Ich freue mich darauf schon sehr, allerdings ist noch einiges vorzubereiten und ich hoffe, dass ich am Ende auch an alles gedacht habe. Mal sehen. Zudem wollte ich heute eigentlich ins Freibad, aber nachdem Herr Junior am Nachmittag eh auf Kindergeburtstag ist, könnte ich mich vielleicht mal wieder an Nähmaschine setzen. Oder ich leg einfach mal so die Füße hoch. Darf und muss schließlich auch mal sein. 

Macht's Euch fein und genießt den Sonntag!

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Pamy